Grundwissen: Formelsammlung Wirtschaft: MIt Erläuterungen und Anwendungshilfen

Grundwissen: Formelsammlung Wirtschaft: MIt Erläuterungen und Anwendungshilfen

Mit Erläuterungen und Anwendungshilfen. Hrsg. in Zus.-Arb. m. d. Forum Berufsbildung. Prüfungsgeeignet!
Erscheinungsjahr: 2009
m. Abb.
Gewicht: 200 gr / Abmessungen: 180 mm x 120 mm
Von Härtl, Johanna

Das wirtschaftlich-kaufmännische Basiswissen in einer überschaubaren Anzahl von Bänden: Mit der Grundwissen-
Reihe können Fortbildungsteilnehmer/innen, Um- und Berufsschüler/innen ihre Kenntnisse auffrischen und sich optimal auf Prüfungen (IHK, HWK, Akademien, freie Träger) vorbereiten. Damit sind ausdrücklich auch kleinere oder neue Berufe angesprochen – sowie alle, für die der Buchmarkt keine berufsspezifischen Prüfungskompendien bereithält.
Besondere Merkmale:
Gezielte Stoffauswahl, die zahlreiche berufliche Bildungspläne berücksichtigt
Verständliche Darstellungen mit vielen Beispielen und Visualisierungen
Aufgaben/Fragen zur Selbstkontrolle nach jedem Hauptkapitel – mit Lösungshinweisen
Herausgeber der Reihe ist das “Forum Berufsbildung”, ein freier und gemeinnütziger beruflicher Bildungsträger.
Wirtschaftsmathematik kompakt
Die rechnerischen Anteile in Lehrgängen und Kursen fallen vielen Teilnehmern schwer.
Diese Formelsammlung unterstützt gezielt, indem sie auch kurze Erläuterungen und Anwendungshinweise bietet. Sie fasst die Formeln aller wesentlichen Teilbereiche zusammen, dies auf einem Niveau zwischen schulischer Formelsammlung und wissenschaftlichem Werk. Sie unterstützt verlässlich beim Üben, darf in der Regel aber auch in Klausuren und Prüfungen herangezogen werden.

Listenpreis: EUR 9,95

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Animal Spirits: Wie Wirtschaft wirklich funktioniert

Animal Spirits: Wie Wirtschaft wirklich funktioniert

Die aktuelle Weltwirtschaftskrise markiert zugleich den Bankrott der neoklassischen Wirtschaftstheorie. Parallel dazu steigt der Keynesianismus, Jahrzehnte lang als Dirigismus verpönt, wie Phönix aus der Asche. Und mit ihm seine Epigonen. Etwa Paul Krugman, der 2008 dem Zeitgeist entsprechend den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften entgegennehmen konnte. Oder George A. Akerlof, dem diese Ehrung bereits 2001 unter dem Eindruck des Börsencrashs am Neuen Markt zuteil wurde, den er im Jahr zuvor exakt vorausgesagt hatte.

Irrational Exuberance, etwa: „Irrationaler Überschwang“, lautete der Titel des hellsichtigen Buches, mit dem Akerlof zum Guru der Behavioral Economics aufstieg, die sich der Erforschung des Verhaltens von Wirtschaftssubjekten und Marktteilnehmern aller Art widmet. Ein zutiefst keynesianischer Ansatz, gehen die Neoklassiker doch von der Annahme eines zutiefst rationalen Homo oeconomicus aus, der sich einzig und allein von seinen wirtschaftlichen Interessen leiten lässt. Kompletter Unsinn, wie Akerlof in Zusammenarbeit mit dem Yale-Professor Robert J. Shiller in dem vorliegenden Werk aufzeigt. Optimismus, Pessimismus, Ephorie, Depression, Hysterie, Panik – so lauten die wahren Triebkräfte des Marktgeschehens.

Dass sich der Homo oeconomicus weniger von der Ratio als vielmehr von Animal Spirits wie Instinkten, Emotionen und vor allem einem unheilvollen Herdentrieb leiten lässt, postulierte schon John Maynard Keynes als einen der wichtigsten Gründe für eine aktive Rolle des Staates in der Marktwirtschaft. Und seine Jünger Akerlof und Shiller treten den überzeugenden Beweis an, wie recht er damit hatte. – Arnold Abstreiter

Listenpreis: EUR 24,90

Preis: EUR 19,90

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Wem gehört die Republik 2005? Die Konzerne und ihre Verflechtungen in der globalisierten Wirtschaft

Wem gehört die Republik 2005? Die Konzerne und ihre Verflechtungen in der globalisierten Wirtschaft

Wie viel Jahresumsatz bringt eigentlich ein Telekom-Angestellter? 402.786 Mark. Ein Bruchteil dessen, was Mitarbeiter der BP bringen: 17,9 Millionen jährlich. Was da eine Grippe kostet? Das verrät Rüdiger Liedtke leider nicht. Aber mit seinem Buch könnte man es wohl ausrechnen. Kerndaten massenhaft, trotzdem übersichtlich und lesbar — vom Start weg, vor einem Jahrzehnt, ein Bestseller. Auch die jüngste Neuauflage (erneuter Schwerpunkt: Fusionen) erscheint gut aktualisiert.

Wie viel Steuern zahlt die Deutsche Bank? Knapp drei Milliarden Mark. Mehr als das Doppelte steckt VW in Forschung und Entwicklung. Die Lohntüte des Weltkonzerns ist 18 Milliarden dick. Der mehrwerte BP-Mitarbeiter bekommt in die Lohntüte leider weniger als ein Hundertstel “seines” Millionenumsatzes. Einem Vorstandsmitglied jedoch zahlt ein Konzern wie Schering durchschnittlich 2,5 Millionen Mark Bezüge. Zusätzlich eine Viertelmillion “Tantiemen”.

Journalist Liedtke konzentriert sich auf Zahlen, nennt führende Köpfe — 20 Seiten Personenregister — und Beteiligungen, berichtet die jüngere Entwicklung und die Firmengeschichte. Bewerten soll der Leser selbst. Der Autor, der Politik studiert hat, kommentiert nur selten — etwa zu VW: “Es scheint gerade so, als sei es Piëch Genugtuung, Rolls-Royce, das englische Statussymbol, nach Deutschland zu holen, ins Reich der Nazigründung Volkswagen. Ohne jeden autopolitischen Sinn…” Solche Sätze lassen ahnen, dass Liedtke nicht nur fleißig sammelt — sondern auch wenig schönt. –Frank Rosenbauer

Listenpreis: EUR 24,90

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Schmalspur-Ökonomie: Die 27 populärsten Irrtümer über Wirtschaft

Schmalspur-Ökonomie: Die 27 populärsten Irrtümer über Wirtschaft

Gleich, ob es um die Globalisierung, die Angebotsideologie oder das neue “Jobwunder” geht, Politiker und Intellektuelle jeglicher Couleur fühlen sich tagtäglich berufen, zu ökonomischen Themen Stellung zu beziehen. Daran ist nichts verwerfliches, denn schließlich betrifft die Ökonomie uns alle, und jeder von uns hat das Bedürfnis nach fundierter und gleichwohl verständlicher Information.

Nur leider gehen Sachverstand und schriftstellerische Begabung selten Hand in Hand. Gerade die einflussreichen Wirtschaftsgurus, deren Bücher die Bestsellerlisten zieren, liefern hierfür das beste Beispiel. “Ihre Bücher sind allenfalls ein billiger Abklatsch dessen, was sich in der Wirtschaftswissenschaft wirklich abspielt. Häufig stehen ihre großmäuligen Thesen nicht nur im Widerspruch zum herrschenden Konsens in der Wirtschaftswissenschaft, sondern sind nachweislich dummes Zeug”, schimpft Paul Krugman. Frei nach dem Motto “Viel Feind, viel Ehr”, nennt er in seinem Bestseller Schmalspur Ökonomie die eifrigsten “Distributoren des ökonomischen Schwachsinns” beim Namen. Krugman versteht dies als Dienstleistung am Leser, der die “kaltschnäuzigsten” Vertreter dieser Spezies ohne Umschweife erkennen soll. Und so finden sich Linke neben Rechten, der Führer der republikanischen Mehrheitsfraktion im Repräsentantenhaus, Richard Armey, neben dem französischen Premierminister und Sozialisten Lionel Jospin. Denn bei den meisten Themen, liegen sowohl die Liberalen als auch die Konservativen mit ihrer Ideologie schlicht falsch.

Man sollte “Ökonomie nicht mit dem gleichsetzen, was solche falschen Propheten unter die Leute bringen”, mahnt Krugman. Es klingt zwar oft plausibel, führt aber nur zu einer falschen, mitunter sogar gefährlichen Wirtschaftspolitik. Krugmans Schmalspur Ökonomie beschert uns also nicht nur neue Einsichten, sondern ist auch ein provokantes und höchst unterhaltsames Plädoyer für ein ideologiefreies Denken in der Volkswirtschaftslehre.–Stephan Fingerle

Listenpreis: EUR 25,50

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Die Wundertäter: Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966

Die Wundertäter: Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966

Als die westdeutsche Wirtschaft nach dem Krieg ihre wirtschaftswundersame Fahrt aufnahm, da standen an ihren Schalthebeln nicht etwa aus dem Nichts aufgetauchte Zauberer, sondern im Gegenteil gestandene Wirtschaftslenker, die schon vor (und während) der Zeit der Naziherrschaft aktiv gewesen waren. Die meisten dieser Männer leben heute nicht mehr. Und bis auf wenige Ausnahmen (wie Hermann Josef Abs, Friedrich Flick oder Josef Neckermann) haben wir die die Namen dieser Wundertäter längst vergessen, die, wie es in der Einleitung sehr treffend heißt, immerhin “ein staunenswertes Stück Zeitgeschichte mitgeschrieben haben”. Nina Grunenberg erzählt ihre Geschichte im Rahmen einer äußerst lesenswerten Rekonstruktion der “Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966″.

In sieben sehr anschaulich geschriebenen und profund recherchierten Kapiteln lässt die 1936 in Leipzig geborene Autorin die Zeit des wirtschaftlichen Nachkriegsaufschwungs Revue passieren und verdeutlicht dabei, dass das eigentlich Wundersame an der unerwartet schnellen Genesung des in jeder Hinsicht völlig zerstörten Landes nicht die Rasanz des wirtschaftlichen Aufschwung war, sondern dass “mit einer politisch so diskreditierten Mannschaft in völlig verfahrener Lage eine florierende Wirtschaft und ein prosperierender Staat aufgebaut werden konnte, mit einem Staatsvolk, das die ihm von den westlichen Siegern eingeräumte Chance zur Demokratisierung dankbar nutzte”.

Nina Grunenberg trägt mit Die Wundertäter dazu bei, eine Lücke in der zeitgeschichtlichen Literatur zu schließen, über deren Existenz man sich — spätestens nach der Lektüre — eigentlich auch nur wundern kann. — Andreas Vierecke

Listenpreis: EUR 12,95

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Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch (Redline Wirtschaft bei ueberreuter)

Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch (Redline Wirtschaft bei ueberreuter)

Die amerikanischen Management-Modelle sind meist progressiv und attraktiv. Kenneth Blanchard (Der Minuten Manager) ist nur einer von vielen Autoren, die sich für eine menschlichere Führung in Unternehmen einsetzen. Jetzt meldet er sich wieder zu Wort, wenngleich nur im Vorwort des Motivationsbuches Fish! von C. Stephen Lundin. Arbeit soll Spaß machen, das ist das Credo der modernen Parabel.

Die Hauptrolle in der authentischen Geschichte rund um die Firma First Guarantee spielt die Abteilungsleiterin Mary Jane, die die interne Abwicklungsabteilung durch eine sehr ungewöhnliche Motivations-Methode auf Trab bringen will. Die umgängliche Vorgesetzte hat das ständige Gejammer satt, das sie sogar in der Mittagspause aus dem Firmen-Gebäude treibt. Als dann auch noch Druck von oben kommt, beschließt sie zu handeln.

Ihre Zauberwaffe findet sie auf dem weltberühmten Pike Place Fischmarkt. Jeder, der Fischmärkte kennt, weiß um die magische Anziehungskraft der gut gelaunten und motivierten Fischverkäufer. Mary Jane filterte heraus, dass dort trotz der harten Arbeit gelacht wird, die Verkäufer präsent sind und der Kunde absolut wichtig genommen wird. Sie will ihren Mitarbeitern an diesem Beispiel zeigen, dass sie ihre Einstellung zur Arbeit selbst bestimmen können.

Wer die Bücher von Reinhard K. Sprenger gelesen hat, wird sich an dessen Das Prinzip Selbstverantwortung erinnert fühlen. Auch Psychologen kennen das Phänomen, dass Menschen sich eher als Opfer ihrer Umstände definieren, als ihr Leben selbst zu bestimmen. Das Buch ist ein etwas anderer Ratgeber in Sachen Management, der zu einem spielerischen Umgang mit der Arbeit und mit anderen anleitet. –Corinna S. Heyn

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Anders ist besser: Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik

Anders ist besser: Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik

Nun ist es endlich da: das lang erwartete Buch aus der Feder des Managers, der aus dem David der Automobilindustrie einen Goliath gemacht hat: Wendelin Wiedeking, der Chef von Porsche. Sein Unternehmen galt einst als zu klein zum Überleben in einer Branche, in der schiere Größe als der Weisheit letzter Schluss angesehen wurde. Doch während Daimler-Chrysler mit der Vision von einem „Weltkonzern“ Schiffbruch erlitt (und heute noch an den Folgen laboriert) und Volkswagen Größe mit Effizienz verwechselte, hielt der Porsche-Chef sein Unternehmen auf der Überholspur und machte den Sportwagenhersteller zum profitabelsten Autobauer der Welt. Und die Machtverhältnisse verkehrten sich: Heute mischt der David aus Stuttgart-Zuffenhausen sogar bei Europas größtem Automobilkonzern mit: VW.

Wendelin Wiedeking und Porsche, das ist eine Erfolgsgeschichte, „die so nicht im Lehrbuch steht“, vermerkt der Klappentext zu Recht. Und Wiedekings Buch beschränkt sich nicht darauf, diese Erfolgsstory herunterzubeten. Im Gegenteil: dem Beispiel Porsche widmet sich nur eines von sieben Kapiteln. In den übrigen sechs geht es um Grundsätzlicheres — Wiedeking liest seinen Managerkollegen in Wirtschaft und Politik die Leviten. Er spricht Klartext und lässt es an Deutlichkeit nicht mangeln. Das liest sich dann zum Beispiel so: „Unternehmen dürfen nicht nur Kosten kappen, um schnelle Profite zu machen, sondern sie müssen ein langfristiges Ziel haben, eine Vision.“ Oder: „Der Aktionär steht keineswegs im Mittelpunkt aller Überlegungen und Entscheidungen, sondern der Kunde.“ Wiedeking wendet sich mit Verve gegen herrschende Lehrmeinungen, plädiert für den aufrechten Gang, wettert „gegen die allgemeine Doppelzüngigkeit und Widersprüchlichkeit“, empfiehlt den kalkulierten Regelbruch, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ihm geht es um eine Eigenschaft, die heute nur noch selten zu finden ist: Geradlinigkeit. Nicht nur auf der Überholspur. – Winfried Kretschmer

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Wem gehört die Republik 2006? Die Konzerne und ihre Verflechtungen in der globalisierten Wirtschaft. Namen Zahlen Fakten 2006

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Wie viel Jahresumsatz bringt eigentlich ein Telekom-Angestellter? 402.786 Mark. Ein Bruchteil dessen, was Mitarbeiter der BP bringen: 17,9 Millionen jährlich. Was da eine Grippe kostet? Das verrät Rüdiger Liedtke leider nicht. Aber mit seinem Buch könnte man es wohl ausrechnen. Kerndaten massenhaft, trotzdem übersichtlich und lesbar — vom Start weg, vor einem Jahrzehnt, ein Bestseller. Auch die jüngste Neuauflage (erneuter Schwerpunkt: Fusionen) erscheint gut aktualisiert.

Wie viel Steuern zahlt die Deutsche Bank? Knapp drei Milliarden Mark. Mehr als das Doppelte steckt VW in Forschung und Entwicklung. Die Lohntüte des Weltkonzerns ist 18 Milliarden dick. Der mehrwerte BP-Mitarbeiter bekommt in die Lohntüte leider weniger als ein Hundertstel “seines” Millionenumsatzes. Einem Vorstandsmitglied jedoch zahlt ein Konzern wie Schering durchschnittlich 2,5 Millionen Mark Bezüge. Zusätzlich eine Viertelmillion “Tantiemen”.

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Spuren statt Staub: Wie Wirtschaft Sinn macht

Spuren statt Staub: Wie Wirtschaft Sinn macht

Ratgeber für erfolgreiche Unternehmensführung gibt es wie Sand am Meer und zwar sowohl in persona als auch in gedruckter Form. „Consulting“ oder „Coaching“, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, hat Hochkonjunktur. Und die Regale der Buchhändler biegen sich unter der Last der Erfolgsrezepte aus der Feder angeblicher „Wirtschaftsgurus“, die sich bemüßigt fühlen ihre Geistesblitze auch in Papierform unter die Leute zu bringen. Doch nur allzu viele der zu Bestsellern gepushten Ratgeber entpuppen sich als zwischen Buchdeckeln gepresste heiße Luft, als Neuaufgüsse immer gleicher Binsenweisheiten von Experten, deren größtes Talent offenbar in der Selbstvermarktung besteht.

Menschen, die nach Erfolg und Spaß im Berufsleben gieren, gibt es zuhauf. Doch was ihnen fehlt, ist Inspiration, also Sinnstiftung. „Spirit“ (engl. für Sinn, Geist etc.) lautet denn auch das Zauberwort, das im neuen Buch von Anja Förster und Peter Kreuz immer wieder auftaucht. Nicht umsonst als Anglizismus, denn es ist der besondere Geist, der den überdurchschnittlichen Erfolg amerikanischer Firmen begründet. Überall auf der Welt, denn Firmen wie Microsoft rangieren in puncto Unternehmenskultur und Berufszufriedenheit auch in Deutschland im Spitzenfeld. In 24 Szenen zeigt das Autorenduo auf, warum es sich lohnt, ausgetretene Pfade zu verlassen, und wo die Geheimnisse der Motivation begründet liegen.

„Der einzige Weg, um die Leistung nachhaltig zu steigern, besteht darin, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Menschen ihre individuellen Stärken einbringen und Sinn in ihrer Aufgabe finden können“, heißt es an einer Stelle. „Aber Achtung! Sinnstiftende Unternehmen sind nicht immer bequem. Wo es Spirit gibt, da werden auch höchste Ansprüche an jeden Einzelnen gestellt. Und das ist gut so.“ Wer Inspiration sucht, ist mit diesem Buch ausnahmsweise einmal gut bedient. Arnold Abstreiter

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