Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

»Jean Ziegler wird mit diesem Preis für sein Engagement für die am stärksten ausgebeuteten Menschen auf diesem Planeten geehrt.« Die Begründung für die Verleihung des Literaturpreises für Menschenrechte für »Der Hass auf den Westen«<br /><br />Er gilt als scharfzüngiger Globalisierungskritiker, als »Stimme der Armen und Schrecken der Mächtigen« (so der Stern): Jean Ziegler ist einer der letzten zornigen Linken, der unermüdlich Elend, Unterdrückung, Menschenverachtung und die Arroganz der Reichen als Resultat eines global agierenden Kapitalismus und einer »mörderischen Weltordnung« anprangert. In seinem neuen Buch, für das er Ende 2008 mit dem Literaturpreis für Menschenrechte ausgezeichnet wurde, diagnostiziert er wachsenden Hass der Armen und Entrechteten auf den Westen. Dessen Nährboden sind gegenseitiges Unverständnis sowie das Bewusstsein jahrhundertelanger Verachtung und Unterdrückung – mit weit reichenden Folgen für globale Friedenspolitik.<br /><br />Jean Ziegler ist Mitglied des UN-Menschenrechtsrates und einer der international bekanntesten Globalisierungskritiker.<br /><br />„Wir erleben eine Zeit der Wiederkehr der Erinnerungen. Plötzlich besinnen sich die Völker auf die Demütigungen, die Schrecken, die sie in der Vergangenheit erlitten haben. Sie haben sich entschlossen, vom Westen Rechenschaft zu fordern.“ Jean Zieglers Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Unsensibilität, Gleichgültigkeit und Blindheit des Westens im Umgang mit den Ländern „des Südens“, womit hier in erster Linie die Staaten Afrikas und Lateinamerikas gemeint sind.

„Das verwundete Gedächtnis der einstigen Kolonialvölker ist zu einer geschichtsmächtigen Kraft geworden“, konstatiert der Schweizer Soziologe und Sozialdemokrat, der jahrelang für die UN-Menschenrechtskommission als Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung gearbeitet hat. Aus eigener Anschauung wissend wovon er spricht, prangert Ziegler leidenschaftlich die verheerenden Auswirkungen einer „kannibalistischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ an und zeigt viel Verständnis für den Hass, der dem Westen entgegenschlägt. Nicht für den pathologischen Hass von al-Qaida und Co. wohlgemerkt, sondern den von ihm so bezeichneten vernunftgeleiteten Hass, dem er auch positive Seiten abgewinnen kann. Denn er sei dazu geeignet, Identität zu schaffen und könne eine „Kraft von beachtlicher Effizienz“ werden, wie er am Beispiel Boliviens unter der Führung des im Westen überwiegend als Kommunist verpönten Indio-Präsidenten Evo Morales demonstriert, für den der renommierte Menschenrechtsaktivist ganz unverhohlen eine Menge Sympathie zeigt.

Ein provokantes und unbequemes Buch, für das Jean Ziegler nicht von ungefähr mit dem Literaturpreis für Menschrechte ausgezeichnet wurde. – Arnold Abstreiter»Jean Ziegler wird mit diesem Preis für sein Engagement für die am stärksten ausgebeuteten Menschen auf diesem Planeten geehrt.« Die Begründung für die Verleihung des Literaturpreises für Menschenrechte für »Der Hass auf den Westen«

Er gilt als scharfzüngiger Globalisierungskritiker, als »Stimme der Armen und Schrecken der Mächtigen« (so der Stern): Jean Ziegler ist einer der letzten zornigen Linken, der unermüdlich Elend, Unterdrückung, Menschenverachtung und die Arroganz der Reichen als Resultat eines global agierenden Kapitalismus und einer »mörderischen Weltordnung« anprangert. In seinem neuen Buch, für das er Ende 2008 mit dem Literaturpreis für Menschenrechte ausgezeichnet wurde, diagnostiziert er wachsenden Hass der Armen und Entrechteten auf den Westen. Dessen Nährboden sind gegenseitiges Unverständnis sowie das Bewusstsein jahrhundertelanger Verachtung und Unterdrückung – mit weit reichenden Folgen für globale Friedenspolitik.

Jean Ziegler ist Mitglied des UN-Menschenrechtsrates und einer der international bekanntesten Globalisierungskritiker.

Preis:

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg

Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg war die große “Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts”. Er zerstörte die politische Ordnung des alten Europa und entfesselte einen politischen Sturm, der eines weiteren Weltkrieges bedurfte, um sich wieder zu legen.

Der Staat, der den größten Anteil am Zerfall des alten Europa hatte, war das deutsche Kaiserreich. Roger Chickerings Buch erzählt die Geschichte seines Untergangs. Sie beginnt 1914, als das Scheitern des Schlieffen-Plans alle Aussichten auf die einzige Form des Krieges zunichte machte, die die Deutschen zu gewinnen hoffen konnten. Die neue Dynamik des Krieges entzog sich einer raschen Entscheidung mit Waffen und eröffnete eine Furcht erregende Alternative: Die Fronten drohten zu einer Arena am Rande des Kriegsgeschehens zu werden, in der sich strategisch gelähmte Armeen gegenseitig gefangen hielten und die ungeheuren menschlichen und materiellen Ressourcen zerstörten, die die kriegsführenden Gesellschaften für ihre militärischen Zwecke mobilisiert hatten.

Die Fähigkeit eines Staates, seine Ressourcen auszuschöpfen und für militärische Zwecke einzusetzen, wurde damit zum kriegsentscheidenden Faktor. Doch egal wie gekonnt das deutsche Kaiserreich seine militärischen Ressourcen organisierte und verwaltete, auf Dauer konnte es der massiven Überlegenheit seiner Gegner nichts entgegensetzen. Das hatte vielerlei Gründe: administrative Fehler, innenpolitische Konflikte oder der Zusammenbruch des inneren Konsenses über die Legitimität des Krieges. Entscheidend, so Chickering, waren jedoch die überheblichen Fehleinschätzungen der Armeeführung, deren Entscheidungen “auf Hirngespinsten über das Durchhaltevermögen der Zivilisten und Soldaten beruht hatten”.

Die Geschichte des Ersten Weltkrieges auf knapp 300 Seiten — Roger Chickering hat sich viel vorgenommen, und er erfüllt diese Aufgabe souverän. Sein rundum überzeugendes und gut leserliches Buch richtet sich in erster Linie an ein studentisches Publikum, ist aber auch allen anderen, die an deutscher und europäischer Geschichte interessiert sind, zu empfehlen. –Stephan Fingerle

Listenpreis: EUR 14,90

Preis: EUR 14,90

Ähnliche Bücher

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

„Wir erleben eine Zeit der Wiederkehr der Erinnerungen. Plötzlich besinnen sich die Völker auf die Demütigungen, die Schrecken, die sie in der Vergangenheit erlitten haben. Sie haben sich entschlossen, vom Westen Rechenschaft zu fordern.“ Jean Zieglers Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Unsensibilität, Gleichgültigkeit und Blindheit des Westens im Umgang mit den Ländern „des Südens“, womit hier in erster Linie die Staaten Afrikas und Lateinamerikas gemeint sind.

„Das verwundete Gedächtnis der einstigen Kolonialvölker ist zu einer geschichtsmächtigen Kraft geworden“, konstatiert der Schweizer Soziologe und Sozialdemokrat, der jahrelang für die UN-Menschenrechtskommission als Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung gearbeitet hat. Aus eigener Anschauung wissend wovon er spricht, prangert Ziegler leidenschaftlich die verheerenden Auswirkungen einer „kannibalistischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ an und zeigt viel Verständnis für den Hass, der dem Westen entgegenschlägt. Nicht für den pathologischen Hass von al-Qaida und Co. wohlgemerkt, sondern den von ihm so bezeichneten vernunftgeleiteten Hass, dem er auch positive Seiten abgewinnen kann. Denn er sei dazu geeignet, Identität zu schaffen und könne eine „Kraft von beachtlicher Effizienz“ werden, wie er am Beispiel Boliviens unter der Führung des im Westen überwiegend als Kommunist verpönten Indio-Präsidenten Evo Morales demonstriert, für den der renommierte Menschenrechtsaktivist ganz unverhohlen eine Menge Sympathie zeigt.

Ein provokantes und unbequemes Buch, für das Jean Ziegler nicht von ungefähr mit dem Literaturpreis für Menschrechte ausgezeichnet wurde. – Arnold Abstreiter

Bewertung: (von 13 Kundenrezensionen)

Listenpreis: EUR 19,95

Preis: EUR 19,95

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Geo Epoche, Nr. 14 : Der Erste Weltkrieg

Geo Epoche, Nr. 14 : Der Erste Weltkrieg

GEO Epoche Der erste Weltkrieg Von Sarajevo bis Versailles Die Zeitwende 1914 – 1918

Bewertung: (von 2 Kundenrezensionen)

Listenpreis: EUR 9,00

Preis: EUR 29,80

Mehr Bücher

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Der Erste Weltkrieg: Eine europäische Tragödie

Der Erste Weltkrieg: Eine europäische Tragödie

Ein Weltkrieg, dessen Ausbruch bis heute nicht wirklich begreifbar ist? Zu dieser Schlussfolgerung muss man wohl nach Lektüre von John Keegans Werk über die Jahre 1914 bis 1918 kommen. “Der plötzliche Übergang von einem scheinbar tiefen Frieden zu einem heftigen allgemeinen Krieg innerhalb weniger Wochen 1914 trotzt immer noch Erklärungsversuchen.” Aber erzählen lässt er sich. Was dem britischen Militärgeschichtler auf extrem fesselnde Weise gelingt.

Keegans Arbeit über den Ersten Weltkrieg liest sich insbesondere im Bereich der Vorgeschichte, als geschicktere Diplomatie den Konflikt noch hätte verhindern können, spannend wie ein Thriller. Die Brillanz des Buches äußert sich jedoch nicht allein in der Schilderung der Ereignisse, sondern in des Autors Talent, sie nur im exakt notwendigen Maße zu erläutern.

Zunächst stellt Keegan das kriegsauslösende “Netz ineinander greifender und widersprüchlicher Vereinbarungen und gegenseitiger Beistandsverträge” dar und erörtert die vorbereiteten militärischen Einsatzpläne, die — einmal aktiviert — die Geschehnisse mit tödlicher Konsequenz Richtung Krieg steuerten.

Die detailliert dargestellten Schlachtenverläufe an der europäischen Ost- und Westfront sowie im Rest der Welt bilden dann den Hauptteil des Buches. Hier zeigt Keegan auch den jahrelangen Stellungskrieg in all seiner Brutalität. Wie überhaupt das gesamte Buch durch seine Ausgewogenheit und die Vielzahl der Blickwinkel überzeugt.

Dies in Verbindung mit dem exzellent aufbereiteten Inhalt sollte dafür sorgen, dass von John Keegans Der Erste Weltkrieg künftig immer dann die Rede sein wird, wenn nach einer perfekten Zusammenfassung dieser “Europäischen Tragödie” gesucht wird, die in vielen Familien nicht nur physische, sondern auch “furchtbare psychische Wunden” hinterließ. –Joachim Hohwieler

Bewertung: (von 11 Kundenrezensionen)

Listenpreis: EUR 14,90

Preis: EUR 14,90

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

„Wir erleben eine Zeit der Wiederkehr der Erinnerungen. Plötzlich besinnen sich die Völker auf die Demütigungen, die Schrecken, die sie in der Vergangenheit erlitten haben. Sie haben sich entschlossen, vom Westen Rechenschaft zu fordern.“ Jean Zieglers Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Unsensibilität, Gleichgültigkeit und Blindheit des Westens im Umgang mit den Ländern „des Südens“, womit hier in erster Linie die Staaten Afrikas und Lateinamerikas gemeint sind.

„Das verwundete Gedächtnis der einstigen Kolonialvölker ist zu einer geschichtsmächtigen Kraft geworden“, konstatiert der Schweizer Soziologe und Sozialdemokrat, der jahrelang für die UN-Menschenrechtskommission als Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung gearbeitet hat. Aus eigener Anschauung wissend wovon er spricht, prangert Ziegler leidenschaftlich die verheerenden Auswirkungen einer „kannibalistischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ an und zeigt viel Verständnis für den Hass, der dem Westen entgegenschlägt. Nicht für den pathologischen Hass von al-Qaida und Co. wohlgemerkt, sondern den von ihm so bezeichneten vernunftgeleiteten Hass, dem er auch positive Seiten abgewinnen kann. Denn er sei dazu geeignet, Identität zu schaffen und könne eine „Kraft von beachtlicher Effizienz“ werden, wie er am Beispiel Boliviens unter der Führung des im Westen überwiegend als Kommunist verpönten Indio-Präsidenten Evo Morales demonstriert, für den der renommierte Menschenrechtsaktivist ganz unverhohlen eine Menge Sympathie zeigt.

Ein provokantes und unbequemes Buch, für das Jean Ziegler nicht von ungefähr mit dem Literaturpreis für Menschrechte ausgezeichnet wurde. – Arnold Abstreiter

Bewertung: (von 14 Kundenrezensionen)

Listenpreis: EUR 9,99

Preis: EUR 9,99

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)