Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen

Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen

Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Erscheinungsjahr: 2010
13., durchges. Aufl.
Einsteiger/Laien
Gewicht: 657 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm
Von Sarrazin, Thilo

Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.

Listenpreis: EUR 22,99

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Der Sklave unterwirft sich

Der Sklave unterwirft sich

3 schmerzhafte Erziehungsmaßnahmen, denen die Sklaven von ihrer strengen und allmächtigen Domina unterworfen wurden:<br><br> * Der böse Hemdenknopf: Ein widerspenstiger Hemdenknopf bringt den Sklaven vor seiner Herrin in arge Bedrängnis … <br> * Du musst mein Schwein sein in meinem Leben …: Eine verlorene Wette führt ihn zu einer strengen Domina, die ihm die Augen über seine innersten Begierden öffnet … <br> * Marianne, die neue Maid: Es ist nicht einfach, den guten Willen der Herrin zu erlangen, auf daß sie es auf sich nimmt, den Sklaven zu ihrer neuen Maid zu erziehen …<br><br>Inhalt: Domina, Unterwerfung, Erziehung, Feminisierung, BDSM, Strafmaßnahmen, Peitsche, Sklave, Maid, Dominanz, erotische Geschichten, erotische Literatur, Erotik eBook, Erotik eBuch, Kurzgeschichte<br>Wörter: 6.031<br><br>Leseprobe:<br><br>Ewig lang dauert die Fahrt im Fahrstuhl …<br>Bis gerade eben dachte ich noch, ein begehrenswerter Mann zu sein. Mein Blick in den zu hellen Spiegel mit seiner frappierenden Ehrlichkeit beweist mir das Gegenteil: Meine Augenlider gehen auf und nieder, meine bis vor kurzem noch männlich herben, fast frischen Wangen zeigen merkwürdige Rötungen; ich fühle mich hässlich und winzig. Meine Hände reiben sich aneinander und möchten sich zwischen meine zuckenden Beine pressen, ich traue mich nicht. Bereits jetzt fühle ich mich von der Herrin beobachtet. Meine Zunge wird immer trockener, in meinem Kopf schwirrt es. Beim Läuten unten hat mir ihre Stimme befohlen, mich in den obersten Stock zu begeben. Jetzt bestimmt der Aufzug meinen Weg. Ich wünsche mir, ich hätte die Treppen genommen … Die Sekunden werden zu Minuten, die Minuten zu Stunden, es will kein Ende nahen.<br><br>Dann stehe ich vor der eleganten Pforte, die ein Blumenbouquet ziert. Fast hämisch grinsend winden sich die dunklen Blüten zu einem Kreis, als die Tür aufgerissen wird!<br>Ein Meter achtzig verteilt auf schlanken Beinen in schwarzen Strumpfhosen und einem vollbusigen Oberkörper, so aufregend wie in einen hautengen Lackbody gemeißelt. Die grünen Augen der Herrin, ja sogar ihr Dekolletee, starren mich prüfend an.<br><br>Ich möchte niederknien, weiß nicht wie und wo.<br>„Ein Diener reicht!“ Ihre harte Stimme nimmt mir endlich die Entscheidung ab.<br>Artig verbeuge ich mich vor ihr, möchte die Hand küssen, die sie mir reicht.<br>„Na, na, so intim waren wir ja wohl im vorletzten Jahrhundert“, bemerkt sie spöttisch.<br>„Stell dich gerade hin und ziehe deine Schuhe aus!“ Akribisch inspiziert sie meine dunklen Seidensocken. Auf einmal zieht sie ein langes Stöckchen aus der schwarzen Bodenvase und klopft damit – fast sanft – auf meine Zehen. Vom großen bis zum mittleren. Bis jetzt hoffe ich innerlich, dass dieser erträgliche Schmerz so bleibt.<br>„DAS ist heute unsere Begrüßung!“ Das Stöckchen wird auf einmal zum Stock, den sie auf meine rechte große Zehe schlägt. Ich möchte aufheulen, beiße meine Zähne zusammen.<br>„Tapferkeit pflege ich zu belohnen.“ Sie lässt ihr Stöckchen weiter wandern, an meinen Innenschenkeln entlang nach oben.3 schmerzhafte Erziehungsmaßnahmen, denen die Sklaven von ihrer strengen und allmächtigen Domina unterworfen wurden:

* Der böse Hemdenknopf: Ein widerspenstiger Hemdenknopf bringt den Sklaven vor seiner Herrin in arge Bedrängnis …
* Du musst mein Schwein sein in meinem Leben …: Eine verlorene Wette führt ihn zu einer strengen Domina, die ihm die Augen über seine innersten Begierden öffnet …
* Marianne, die neue Maid: Es ist nicht einfach, den guten Willen der Herrin zu erlangen, auf daß sie es auf sich nimmt, den Sklaven zu ihrer neuen Maid zu erziehen …

Inhalt: Domina, Unterwerfung, Erziehung, Feminisierung, BDSM, Strafmaßnahmen, Peitsche, Sklave, Maid, Dominanz, erotische Geschichten, erotische Literatur, Erotik eBook, Erotik eBuch, Kurzgeschichte
Wörter: 6.031

Leseprobe:

Ewig lang dauert die Fahrt im Fahrstuhl …
Bis gerade eben dachte ich noch, ein begehrenswerter Mann zu sein. Mein Blick in den zu hellen Spiegel mit seiner frappierenden Ehrlichkeit beweist mir das Gegenteil: Meine Augenlider gehen auf und nieder, meine bis vor kurzem noch männlich herben, fast frischen Wangen zeigen merkwürdige Rötungen; ich fühle mich hässlich und winzig. Meine Hände reiben sich aneinander und möchten sich zwischen meine zuckenden Beine pressen, ich traue mich nicht. Bereits jetzt fühle ich mich von der Herrin beobachtet. Meine Zunge wird immer trockener, in meinem Kopf schwirrt es. Beim Läuten unten hat mir ihre Stimme befohlen, mich in den obersten Stock zu begeben. Jetzt bestimmt der Aufzug meinen Weg. Ich wünsche mir, ich hätte die Treppen genommen … Die Sekunden werden zu Minuten, die Minuten zu Stunden, es will kein Ende nahen.

Dann stehe ich vor der eleganten Pforte, die ein Blumenbouquet ziert. Fast hämisch grinsend winden sich die dunklen Blüten zu einem Kreis, als die Tür aufgerissen wird!
Ein Meter achtzig verteilt auf schlanken Beinen in schwarzen Strumpfhosen und einem vollbusigen Oberkörper, so aufregend wie in einen hautengen Lackbody gemeißelt. Die grünen Augen der Herrin, ja sogar ihr Dekolletee, starren mich prüfend an.

Ich möchte niederknien, weiß nicht wie und wo.
„Ein Diener reicht!“ Ihre harte Stimme nimmt mir endlich die Entscheidung ab.
Artig verbeuge ich mich vor ihr, möchte die Hand küssen, die sie mir reicht.
„Na, na, so intim waren wir ja wohl im vorletzten Jahrhundert“, bemerkt sie spöttisch.
„Stell dich gerade hin und ziehe deine Schuhe aus!“ Akribisch inspiziert sie meine dunklen Seidensocken. Auf einmal zieht sie ein langes Stöckchen aus der schwarzen Bodenvase und klopft damit – fast sanft – auf meine Zehen. Vom großen bis zum mittleren. Bis jetzt hoffe ich innerlich, dass dieser erträgliche Schmerz so bleibt.
„DAS ist heute unsere Begrüßung!“ Das Stöckchen wird auf einmal zum Stock, den sie auf meine rechte große Zehe schlägt. Ich möchte aufheulen, beiße meine Zähne zusammen.
„Tapferkeit pflege ich zu belohnen.“ Sie lässt ihr Stöckchen weiter wandern, an meinen Innenschenkeln entlang nach oben. In meiner pochenden Mitte beginnt sie langsam, winzige runde Bahnen zu ziehen, dann sticht sie leicht, aber exakt durch den Reißverschluss auf mein total erregtes Glied.
„Möchte nicht wissen, wo auf deiner langen Fahrt zu mir deine frechen Hände waren!?“ Schon hat sie die beiden gepackt und beginnt auf die Handflächen zu schlagen. „Damit du gleich weißt, was mit bösen Fummelhänden passiert!“ Schuldbewusst senke ich den Kopf.
„Jacke ausziehen, Hemd und Hose“, kommandiert sie mit dröhnender Stimme. Zitternd versuche ich, meine Sachen abzustreifen. Bei der Hose verfängt sich das eine Bein, um ein Haar wäre ich gestolpert und auf den Boden gefallen.
„Scheint schwer zu sein, auf einem Bein zu stehen, du unsportlicher Dämling“, stellt sie süffisant fest.
Der obere Hemdknopf will nicht aufgehen, ich versuche verzweifelt an ihm zu zerren und zu drehen, das war’s! Ich sehe, wie er auf den Boden rollt, weit weg von mir. „Schau an“, lächelt die Herrin höhnisch, „noch einer,

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Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren

»Jean Ziegler wird mit diesem Preis für sein Engagement für die am stärksten ausgebeuteten Menschen auf diesem Planeten geehrt.« Die Begründung für die Verleihung des Literaturpreises für Menschenrechte für »Der Hass auf den Westen«<br /><br />Er gilt als scharfzüngiger Globalisierungskritiker, als »Stimme der Armen und Schrecken der Mächtigen« (so der Stern): Jean Ziegler ist einer der letzten zornigen Linken, der unermüdlich Elend, Unterdrückung, Menschenverachtung und die Arroganz der Reichen als Resultat eines global agierenden Kapitalismus und einer »mörderischen Weltordnung« anprangert. In seinem neuen Buch, für das er Ende 2008 mit dem Literaturpreis für Menschenrechte ausgezeichnet wurde, diagnostiziert er wachsenden Hass der Armen und Entrechteten auf den Westen. Dessen Nährboden sind gegenseitiges Unverständnis sowie das Bewusstsein jahrhundertelanger Verachtung und Unterdrückung – mit weit reichenden Folgen für globale Friedenspolitik.<br /><br />Jean Ziegler ist Mitglied des UN-Menschenrechtsrates und einer der international bekanntesten Globalisierungskritiker.<br /><br />„Wir erleben eine Zeit der Wiederkehr der Erinnerungen. Plötzlich besinnen sich die Völker auf die Demütigungen, die Schrecken, die sie in der Vergangenheit erlitten haben. Sie haben sich entschlossen, vom Westen Rechenschaft zu fordern.“ Jean Zieglers Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Unsensibilität, Gleichgültigkeit und Blindheit des Westens im Umgang mit den Ländern „des Südens“, womit hier in erster Linie die Staaten Afrikas und Lateinamerikas gemeint sind.

„Das verwundete Gedächtnis der einstigen Kolonialvölker ist zu einer geschichtsmächtigen Kraft geworden“, konstatiert der Schweizer Soziologe und Sozialdemokrat, der jahrelang für die UN-Menschenrechtskommission als Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung gearbeitet hat. Aus eigener Anschauung wissend wovon er spricht, prangert Ziegler leidenschaftlich die verheerenden Auswirkungen einer „kannibalistischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ an und zeigt viel Verständnis für den Hass, der dem Westen entgegenschlägt. Nicht für den pathologischen Hass von al-Qaida und Co. wohlgemerkt, sondern den von ihm so bezeichneten vernunftgeleiteten Hass, dem er auch positive Seiten abgewinnen kann. Denn er sei dazu geeignet, Identität zu schaffen und könne eine „Kraft von beachtlicher Effizienz“ werden, wie er am Beispiel Boliviens unter der Führung des im Westen überwiegend als Kommunist verpönten Indio-Präsidenten Evo Morales demonstriert, für den der renommierte Menschenrechtsaktivist ganz unverhohlen eine Menge Sympathie zeigt.

Ein provokantes und unbequemes Buch, für das Jean Ziegler nicht von ungefähr mit dem Literaturpreis für Menschrechte ausgezeichnet wurde. – Arnold Abstreiter»Jean Ziegler wird mit diesem Preis für sein Engagement für die am stärksten ausgebeuteten Menschen auf diesem Planeten geehrt.« Die Begründung für die Verleihung des Literaturpreises für Menschenrechte für »Der Hass auf den Westen«

Er gilt als scharfzüngiger Globalisierungskritiker, als »Stimme der Armen und Schrecken der Mächtigen« (so der Stern): Jean Ziegler ist einer der letzten zornigen Linken, der unermüdlich Elend, Unterdrückung, Menschenverachtung und die Arroganz der Reichen als Resultat eines global agierenden Kapitalismus und einer »mörderischen Weltordnung« anprangert. In seinem neuen Buch, für das er Ende 2008 mit dem Literaturpreis für Menschenrechte ausgezeichnet wurde, diagnostiziert er wachsenden Hass der Armen und Entrechteten auf den Westen. Dessen Nährboden sind gegenseitiges Unverständnis sowie das Bewusstsein jahrhundertelanger Verachtung und Unterdrückung – mit weit reichenden Folgen für globale Friedenspolitik.

Jean Ziegler ist Mitglied des UN-Menschenrechtsrates und einer der international bekanntesten Globalisierungskritiker.

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Der Portugiesisch-Kurs. Langenscheidt: Der komplette Sprachkurs zum erfolgreichen Selbstlernen mit 3 Büchern und 6 CDs. Orientiert sich am europäischen Sprachenzertifikat. Mit Extra-Teil Brasilianisch

Der Portugiesisch-Kurs. Langenscheidt: Der komplette Sprachkurs zum erfolgreichen Selbstlernen mit 3 Büchern und 6 CDs. Orientiert sich am europäischen Sprachenzertifikat. Mit Extra-Teil Brasilianisch

Sprachkurs der Extraklasse, der von erfahrenen Didaktikern für Selbstlerner entwickelt wurde.Topseller bei Langenscheidt der bewährte, kleinschrittige Kurs für das unterhaltsame und effektive Fremdsprachenlernen.großzügiges Lehrbuch in moderner, farbiger GestaltungLektionswortschatz in separatem VokabelheftBegleitbuch mit Grammatik, alphabetischem Wörterverzeichnis und Lösungen zu allen ÜbungenAbdruck aller Hörtexte im Lösungsteildrei CDs.mit Lektionstexten und Hörübungendrei CDs.mit Hör-Wortschatz-Trainer zum Vokabellernen ohne BuchAbschlusstest mit Zertifikat

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Lexikon der Psycho-Irrtümer: Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt

Lexikon der Psycho-Irrtümer: Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt

Irren ist menschlich; sich von erkannten Irrtümern abzuwenden, jedoch erst recht… hofft zumindest Rolf Degen und listet in seinem Buch vierzehn seiner Ansicht nach ebenso populäre wie falsche Gemeinplätze über Psyche und Verhalten auf: von der vermeintlichen Effektivität von Psychotherapie, über den Einfluss von Kindererziehung oder Massenmedien bis hin zu den Auswirkungen von Intelligenztraining, Meditation oder Hypnose.

Degen (nomen est omen) führt dabei eine ziemlich scharfe Klinge, vor allem an den Psychotherapeuten lässt er kein gutes Haar. Trotz ihres Standesdünkels reiche die Wirksamkeit psychotherapeutischer Techniken “nicht über jene von Aderlass, Geisterbeschwörung und Gesundbeten hinaus.” Umso schlimmer, als das neue Psychotherapiegesetz die Allgemeinheit für solchen Humbug verstärkt zur Kasse bäte.

Weil Herr Degen so schön in Fahrt ist (was dem Lesevergnügen durchaus zugute kommt), schießt er bisweilen über das Ziel hinaus. So wirft er Psychotherapie und akademische Psychologie grundsätzlich in einen Topf, obwohl Psychotherapeuten gar nicht von den Universitäten ausgebildet werden und ein großer Teil dieser “Pseudoexperten” nicht Psychologen sind, sondern Mediziner, Pädagogen, Theologen etc.; einerseits attestiert er der Psychologie “Unfähigkeit” und “atemberaubende Ahnungslosigkeit” gegenüber ihrem Forschungsgegenstand, andererseits stützt er sich im Kampf gegen Psycho-Mythen und “kollektiven Selbstbetrug” vor allem auf wissenschaftliche Studien von Psychologen.

Mit schadenfroher Genugtuung verfolgt man zwar, wie da heilige Kühe der esoterischen Psychoszene geschlachtet werden, wie z.B. Meditation, Nahtod-Erfahrungen oder die Spezialisierung der Gehirnhälften (Logik versus Gefühl). Aber manchmal wirkt Degens Argumentation doch etwas effekthascherisch und einseitig. Bezüglich der Machtlosigkeit des elterlichen Einflusses werden z.B. aussagekräftige Langzeitstudien der entwicklungspsychologischen Bindungsforschung einfach ignoriert, weil sie dem Autor wohl nicht ins Konzept passen.

Dennoch liefert dieses Lexikon der Psycho-Irrtümer (das mit vierzehn, bis zu 45-seitigen Kapiteln allerdings keineswegs ein Lexikon ist) interessante Beiträge zu einer Debatte, die zwar nicht neu, aber nach wie vor spannend und unerlässlich ist. –Christian Stahl

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Die Liebe: und wie sich Leidenschaft erklärt

Die Liebe: und wie sich Leidenschaft erklärt

Warum verlieben wir uns? Was macht uns attraktiv? Macht Liebe blind? Ziehen sich Gegensätze sich an? Schadet Eifersucht? Warum scheitern manche Beziehungen? Was ist das Geheimnis glücklicher Paare?
Die moderne Wissenschaft findet immer mehr Antworten auf diese Fragen. Auch wenn sich das Mysterium der Liebe nie ganz entschlüsseln lässt, kann man doch Muster erkennen, warum Beziehungen glücken oder scheitern. Bas Kast vereint all diese faszinierenden Erkenntnisse zu einer Logik der Liebe, die wir uns für unser Leben zu Eigen machen können. “Jedesmal, wenn Sie einen Streit gewinnen, hat Ihre Partnerschaft wieder etwas verloren. Meist haben Sie dann nämlich nur Ihren Partner bekämpft, nicht das Problem.” Wie wahr! Doch greifen wir nicht vor. Mit den fünf Liebesformeln gegen Ende des Buches befinden wir uns bereits auf dem verminten Gelände der Katastrophenübungen bei erlöschender Liebesflamme. Leidenschaft und Liebe – wie sie kommen und leider oft auch ganz schnell wieder vergehen, darüber weiß Bas Kasts (populär)wissenschaftlicher Beziehungsreiseführer Erhellendes und Vergnügliches zu berichten.

Als erstes werden die diversen Balzrituale durchleuchtet. Welche archaischen Betriebssysteme im modernen Lover dabei noch immer ablaufen, ist fast schon peinlich, wird aber durch wissenschaftliche Testreihen knallhart bestätigt. Hat man es glücklich bis ins Schlafzimmer geschafft, kommt ein wahrer Chemiebaukasten zur Explosion. Sinnestaumelnde werden dabei von gewaltigen Oxytocin-Fluten durchspült, einem wahren Torpedo unter den Liebeshormonen, der für die erwünschten Kontraktionen in Gebärmutter und Peniswurzel sorgt, was Mann und Frau beim Orgasmus gleichermaßen frommt. Nach dieser heißen Phase sollte man vorbereitet sein auf Ernst der Liebe: Harte Beziehungsarbeit steht an.

Bas Kast, Redakteur im Wissenschaftsressort des “Tagesspiegel”, lässt eine beeindruckende Phalanx an zitierfähigen Sexual- und Verhaltensforschern, Psychologen und Neurophysiologen aufmarschieren, die dem ewigen Mysterium mit neuesten Forschungsergebnissen zuleibe rücken. Das dies nicht zum lendenlahmen Liebestöter gerät, sondern “mit einem Augenzwinkern” erzählt wird, wie Stefan Klein, Autor der Glücksformel erleichtert vermerkt, erhöht den Charme des Büchleins. Es sollte daher nicht verwundern, wenn Bas Kast sich recht bald in der Bestsellerliste Abt. “Glückssuche” fest installieren würde.

Von der Kunst der Verführung, dem Fluch der Eifersucht, dem anrüchigen Testosterongestank, bis hin zu den apokalyptischen Reitern, die durch jede Beziehung galoppieren: Dank Bas Kast dürfen wir auf ein erfülltes Liebesleben auch nach der Leidenschaft hoffen. –Ravi Unger

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Madita und Lisabet aus Birkenlund. Sonderausgabe: Enthält die Geschichten: Als Lisabet sich eine Erbse in die Nase steckte / Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita

Madita und Lisabet aus Birkenlund. Sonderausgabe: Enthält die Geschichten: Als Lisabet sich eine Erbse in die Nase steckte / Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita

Die Erbse ist an allem schuld. Die Erbse ist zum Beispiel schuld daran, dass sich Madita und ihre Klassenkameradin Mia (die mit den vielen Läusen!) ganz wild zu balgen beginnen. Die Erbse ist schuld daran, dass Mia etwas ganz Entsetzliches sagt, für das man in die Hölle kommen kann. Madita jedenfalls ist so perplex von dem Ausspruch, dass sie Mia für kurze Zeit loslässt und sich so eine blutige Nase holt. In gewisser Weise ist die Erbse also auch schuld an Maditas blutiger Nase.

Die Erbse aber sind vor allem schuld an der herrlichen Geschichte Als Lisabeth sich die Erbse in die Nase steckte von Astrid Lindgren. Lisabeth nämlich wird von Madita zum Arzt in die Stadt begleitet, und da treffen sie eben auf Mia. Und sie treffen auf Linus-Ida, spielen Gitarre, prügeln sich schrecklich und kommen schließlich zum Doktor. Aber da ist die Erbse schon wieder aus der Nase heraus.

Neben Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, der Räubertochter Ronja und den Kindern aus Bullerbü ist Madita sicher die beliebteste Figur der schwedischen Kinderbuchautorin. Die amüsante Geschichte mit der Erbse und die zweite, ebenfalls mit sanftem Strich von Ilon Wikland wunderschön und kindgerecht bebilderte Geschichte des Bandes — Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita — illustrieren eindrucksvoll, warum dies immer noch so ist. –Thomas Köster

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Die Jobs der Zukunft: Neue Berufsbilder und was sich dahinter verbirgt (campus concret)

Die Jobs der Zukunft: Neue Berufsbilder und was sich dahinter verbirgt (campus concret)

Statt permanenter Arbeitslosenzahlen verbreiten die Medien Meldungen über mangelnde Fachkräfte in der IT-Branche. Seitdem das größte Datennetz der Welt aus den USA nach Deutschland hinübergeschwappt ist, ist der Multimedia-Boom nicht mehr zu bremsen. Nach dem anfänglichen Chaos wurden sowohl neue Berufe als auch Ausbildungsstellen geschaffen. Das ist auch gut so, denn laut einer Prognose der Unternehmensberatung McKinsey wird der Trend anhalten und 2004 werden rund 57 Prozent aller Deutschen vernetzt sein.

Das Internet ist mittlerweile zu einem großen Marktplatz avanciert. Immer mehr traditionelle Firmen, aber auch Start-ups drängen ins Internet, um ihre Waren zu verkaufen. Kein Wunder, dass auch der Bedarf an Screen-Designern, E-Shopbuildern, Internet-Producern oder Webmastern steigt. Das Gehalt, das in dieser Branche bezahlt wird, kann sich sehen lassen. Ein Internet-Producer verdient zu Beginn seiner Laufbahn zwischen 60.000 bis 90.000 Mark — je nach Erfahrung.

Doch nicht nur Jobs rund um das Internet wurden neu geschaffen. In dem Ratgeber Die Jobs der Zukunft hat Sylvia Englert viele weitere Berufsfelder inklusive Ausbildungsinformationen und Adressen zusammengetragen. Manche Bezeichnungen klingen noch relativ exotisch wie Mobilitätsberater, Öko-Auditor, Solarteur, Underwriter oder Food- & Beverage-Manager. Für alle, die sich umschulen lassen wollen oder aber einen passenden Studiengang suchen, ist der Ratgeber eine Fundgrube. Die Autorin macht die Auswahl dank ihrer fundierten Recherche leicht und zeigt auch Schwachstellen auf. Der Fundraiser beispielsweise ist als professioneller Spendensammler in Deutschland noch relativ unbekannt. Ein Feld also, das sich erst etablieren muss. Alles in allem ist das Buch ein sehr informatives Werk zum Thema Berufswahl rund um die Neuen Medien. –Corinna S. Heyn

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Transformation und Zeitenwandel – Wie man sich auf die große Veränderung vorbereitet

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Alle Zeichen – innere wie äußere – weisen auf einen tiefgreifenden Wandel hin. Die Zeitenwende wird keinesfalls einen “Weltuntergang auslösen, sondern im Gegenteil einen inspirierenden Aufbruch in eine neue Dimension des Bewusstseins bewirken.
Manuela Oetinger zeigt in ihrem weit vorausschauenden Buch auf, wie die kommenden Veränderungen aussehen werden, wie man sich darauf vorbereiten kann und wie man sich auf den bevorstehenden Transformationsprozess geistig einstimmen sollte.

Listenpreis: EUR 15,95

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Generation Zertifikate: Lassen Sie die Börsenlügen hinter sich und beherrschen sie den Markt

Generation Zertifikate: Lassen Sie die Börsenlügen hinter sich und beherrschen sie den Markt

Es kommt immer alles anders, als man denkt, oder anders, als die Anderen es einem einzureden trachten — vor allem an der Börse. Zur präventiven Sinnesschärfung enttarnt dieses Buch mit schelmenhafter, aber ernst gemeinter Freude gängige (Markt-)Mechanismen der börslichen Standard-Geldanlage und stellt Gurus jeder Art dorthin, wo sie schlichtweg hingehören — in die Ecke. Logisch, konsequent und hart.

Das Buch versteht sich nach dem Willen der Autoren aber nicht nur als “Siehste, siehste”-Werk für gebeutelte Börsianer, sondern vor allem als “Bastelanleitung”, um aus den vielen Parametern und Puzzlesteinchen des Marktes auch für unbedarfte Leser ein eigenes, möglichst gewinnträchtiges Vorgehensmuster für die Zukunft zu kreieren.

Nach ordentlicher Rundum-Schlag-Schelte sind dann auch Alternativen angesagt. Die Autoren bieten diese in lockerer, gut lesbarer Schreibe und basteln als Verständnisübung erst einmal gemeinsam mit dem Leser einen Index: ein mathematisches Konstrukt, das eine Vergleichbarkeit von irgendetwas über einen bestimmten Zeitraum ermöglicht. Das ist erstens clever, zweitens macht es Spaß und drittens verdeutlicht es, warum das Autorenteam Index-Zertifikate propagiert. Denn bei diesen wird — grob simplifiziert — auf Märkte, Gruppierungen oder Trends gesetzt, ein Einzelflop in seiner Wirkung also abgemildert. Doch auch bei Indizes heißt es, wachsam zu sein. Weit über 30.000 offizielle Börsen-Indizes, auf die Anleger setzen können, gibt es weltweit. Manche taugen, manche sind nur prickelnd heiße Luft.

Röhl und Heussinger picken sich zur genaueren Betrachtung die Guten heraus, und geben in ihrem Werk umfangreiche praxisnahe Tipps zum kritischen Ausloten der Szene. Hilfreich: Auf der beiliegenden CD-ROM werden 40 wichtige Indizes porträtiert, große Handelshäuser vorgestellt und massig zusätzlicher Lesestoff durch Archiv-Ausgaben (35/2002 bis 36/2003) des Zertifikate-Journals geboten.

Das Resultat der Autoren-Arbeit ist ein in sich geschlossenes, gut geschriebenes Werk zu dieser Geldanlage-Variante: inhaltsreich, praxisnah, fundiert und — echtes Lob — höchst angenehm zu lesen. So macht Wissensvermittlung hochgradig Spaß. –Horst-Joachim Hoffmann

Listenpreis: EUR 24,90

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