Philosophie des Abendlandes

Philosophie des Abendlandes

Dieser Klassiker der Philosophiegeschichte ist bis heute nicht übertroffen worden. Niemals trocken, sondern immer im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen und politischen Hintergründen erzählt Bertrand Russell die Geschichte der abendländischen Philosophie von den Vorsokratikern und der mittelalterlichen Scholastik, der Philosophie der Neuzeit und von den großen Denkern des 19. und 20. Jahrhunderts.

Das Buch ist als erste Einführung in die Philosophie anhand der Geschichte nicht zu überbieten; Voltaire hätte es nicht besser machen können. Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Wörterbuch der antiken Philosophie

Wörterbuch der antiken Philosophie

“Erfahrungsgemäß bilden die begrifflichen Voraussetzungen z.B. für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an akademischen Seminaren zur antiken Philosophie eine beträchtliche Hürde”, heißt es im Vorwort zum Wörterbuch der antiken Philosophie. Und tatsächlich: Nicht jeder Interessierte ist der philosophischen Fachtermini und der alten Sprachen mächtig. Selbst unter denen, deren Interesse so weit reicht, dass sie sich zu einem Studium der Königin unter den Wissenschaften entscheiden, ist die Zahl derer, die neben dem Lateinischen auch das Griechische beherrschen, klein.

Gerade aber das Altgriechische — die Sprache also der großen Begründer des abendländischen Denkens — hat in der philosophischen Fachsprache bis in die Gegenwart tiefe Spuren hinterlassen. Es ist deshalb nicht nur für diejenigen unverzichtbar, sich die elementaren philosophischen Begriffe der Antike anzueignen, die sich mit Platon oder Aristoteles näher beschäftigen wollen. Auch die Schriften der großen Denker des vergangenen Jahrhunderts erschließen sich ohne rudimentäre Grundkenntnisse des Griechischen nur schwer, weil sich deren Argumentation entlang der philosophischen Überlieferung und ihrer zentralen Begriffe entfaltet. Das Werk Martin Heideggers ist ein gutes Beispiel dafür.

Es ist deshalb erstaunlich, dass man bislang nach einem Wörterbuch vergeblich suchte, das eine schnelle Orientierung über Herkommen, Bedeutung und Verwendung antik-philosophischer Begriffe erlaubt. Diese für viele schmerzliche Lücke schließt der von Christoph Horn und Christof Rapp kundig edierte Band auf das Trefflichste. Die griechischen Begriffe werden dabei dankenswerter Weise in lateinischer Umschrift wiedergegeben. Der Anhang mit einem Namensverzeichnis der maßgeblichen antiken Autoren sowie einem deutsch-griechischen und deutsch-lateinischen Register rundet den überaus empfehlenswerten Band ab. –Andreas Vierecke

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Vom Ich als Prinzip der Philosophie

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Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit : Beitrag zu vielen Beiträgen des Jahrhunderts

Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit : Beitrag zu vielen Beiträgen des Jahrhunderts

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Trost der Philosophie: Eine Gebrauchsanweisung

Trost der Philosophie: Eine Gebrauchsanweisung

“Das Leben ist eine mißliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken”, beschloss Arthur Schopenhauer bereits in jungen Jahren. Alain de Bottons neues Buch versucht sich an der Frage: Kann das Nachdenken solch eingefleischter Pessimisten wie Schopenhauer Menschen Trost spenden, die sich in einer “misslichen” Lage befinden und an sich oder am Leben zweifeln?

De Botton, selbst in London Dozent für Philosophie, hat aus der langen abendländischen Philosophiegeschichte sechs Denker ausgewählt: Epikur ist sein Gewährsmann, wenn es um die Erkenntnis geht, dass die wichtigsten Dinge auf Erden nicht mit Geld zu kaufen sind. Montaigne hilft, sich mit der eigenen Unvollkommenheit abzufinden. Und Nietzsche legt die Einsicht nahe, dass “nicht alles, wonach wir uns besser fühlen” auch gut für uns ist. Den prominenten Reigen der Trostspender runden Sokrates und Seneca ab.

Das Rezept hat sich bewährt: Wie in seinem erfolgreichen Wie Proust Ihr Leben verändern kann destilliert de Botton auch diesmal aus teilweise nicht gerade leicht lesbaren Werken ein kurzweiliges und amüsantes Buch, das andererseits nie in Plattheit abzugleiten droht. Mit beneidenswerter stilistischer Leichtigkeit streift der Autor durch Leben und Werk der berühmten Denker, steuert auch eigene Anekdoten und Gefühle bei, illustriert das Ganze mit vielen Abbildungen und hat am Ende recht eindeutig bewiesen, dass die Philosophie manchmal lebenspraktischer sein kann als man gemeinhin denkt.

Ob nun Schopenhauer tatsächlich jemandes Liebeskummer zu lindern vermag mit seiner These, dass der “Endzweck aller Liebeshändel” nun mal die Fortpflanzung und deshalb der gesamte Komplex unserer Einsicht und Beeinflussung entzogen sei, darf eher bezweifelt werden. Aber Trost der Philosophie ist auch nur am Rande als Ratgeber zu verstehen — es ist vor allem eine originelle und auf jeder Seite lesenswerte Einführung in philosophisches Denken und Handeln. –Christian Stahl

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Meine Philosophie lebendiger Gärten

Meine Philosophie lebendiger Gärten

In ihrem Buch folgt die renommierte Gartendesignerin Gabriella Pape dem britischen Trend-Spruch “Gardening is the new sex”.
Dem wiedererwachten Trend zum grünen Daumen fügt sie ihre Vision eines lebendigen Gartens hinzu. Was macht den zeitlosen Zauber gelungener Gärten aus? Warum kann ein Garten so viel Freude, aber auch so viel Wahnsinn auslösen?
Ein Geschenk für jeden Gartenliebhaber.

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Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie

Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie

Das Buch von Jostein Gaarder ist ein Juwel in der Masse der Neuerscheinungen. Ganz unscheinbar kommt es als Jugendbuch daher — natürlich nicht irgendeines.

Nimmt man es zunächst einmal abschätzend in die Hand, um darin zu blättern, erstaunt die Dicke des Wälzers. Welcher Jugendliche hat schon die Geduld und die Lust, sich durch 614 Seiten durchzukämpfen? Kaum ein Erwachsener will sich das zumuten. Noch dazu, wenn es sich um ein so trockenes Gebiet wie die Philosophie handelt.

Und doch. Viele Leser werden den fetten Schmöker erst dann aus der Hand legen, wenn sie Sofies Welt erkundet haben. Geht es doch dabei um nichts geringeres als die großen Fragen der Menschheit.

Sofie ist ein junges Mädchen, das im Sommer seinen 15. Geburtstag feiert und aus heiterem Himmel merkwürdige Briefe erhält, mit so komischen Fragen wie zum Beispiel: “Wer bist du?”, “Woher kommt die Welt?” oder “Gibt es ein Leben nach dem Leben?”. Aber es kommen auch Briefe an ein anderes Mädchen namens Hilde, das bei Sofie wohnen soll.

Sofie macht sich auf, Hilde zu suchen und begegnet dabei Alberto Knox, der ihr einen Philosophiekurs anbietet. Dabei lernt Sofie in kürzester Zeit mehr, als in einem Jahr an der Schule.

Noch dazu ist es hochinteressant, was Alberto über die Zeit der Mythen zu berichten weiß. Er erzählt von den Griechen, legt einen rasanten Streifzug durchs Mittelalter ein, beschreibt Renaissance, Barock und die wichtigsten Denker der Aufklärung und arbeitet sich an exemplarischen Beispielen wie Freud und Sartre bis zur Gegenwart durch.

Sofies Welt ist kein trockenes Lehrbuch, das einen seitenlang langweilt und nur mit dem Fremdwörterbuch genießbar ist. Nein, die Philosophie wird vom Autor in eine pfiffige Geschichte verpackt, wobei er sowohl mit seinen Figuren als auch mit dem Leser während der Lektüre spielt.

Ganz nebenbei erfährt man eine ganze Menge Fakten über die Anfänge des Denkens. Jostein Gaarder stellt die zentralen philosophischen Fragen einer Epoche immer in ihren historischen Kontext. So gelingt es ihm, daß der Leser am Ende des Buches nicht nur eine vergnügliche Geschichte gelesen hat, sondern auch einen roten Faden in der Hand hält, mit dem er selbst die Entwicklung der Philosophie betrachten kann, ohne von einem Wust an Fakten erschlagen zu werden, die nicht mehr zuordenbar sind.

Wer Lust bekommt, das eine oder andere Kapitel nach einiger Zeit noch einmal zu lesen, dem hat es der Autor leicht gemacht, da ein umfangreiches Stichwortregister am Ende des Buches das gezielte Nachschlagen ermöglicht.

Jostein Gaarder, geboren 1952, lebt in Norwegen und, wie kann es anders sein, lehrt Philosophie. Er zeigt in seinem Buch überzeugend, daß es Spaß macht, Fragen zu stellen, Antworten auszuprobieren, denn gerade die komischen Antworten in der Geschichte und die falschen Lösungsansätze in der Philosophie führen oft zu den interessanteren, neuen Fragen. Kurz gesagt: Denken macht Spaß — man sollte es mal wieder ausprobieren. –Manuela Haselberger Sofie ist ein junges Mädchen, das im Sommer seinen 15. Geburtstag feiert und aus heiterem Himmel merkwürdige Briefe erhält, mit so komischen Fragen wie zum Beispiel: “Wer bist du?”, “Woher kommt die Welt?” oder “Gibt es ein Leben nach dem Leben?”. Aber es kommen auch Briefe an ein anderes Mädchen namens Hilde, das bei Sofie wohnen soll.

Sofie macht sich auf, Hilde zu suchen und begegnet dabei Alberto Knox, der ihr einen Philosophiekurs anbietet. Dabei lernt Sofie in kürzester Zeit mehr, als in einem Jahr an der Schule.

Noch dazu ist es hochinteressant, was Alberto über die Zeit der Mythen zu berichten weiß. Er erzählt von den Griechen, legt einen rasanten Streifzug durchs Mittelalter ein, beschreibt Renaissance, Barock und die wichtigsten Denker der Aufklärung und arbeitet sich an exemplarischen Beispielen wie Freud und Sartre bis zur Gegenwart durch. Sofies Welt ist kein trockenes Lehrbuch, das einen seitenlang langweilt und nur mit dem Fremdwörterbuch genießbar ist. Nein, die Philosophie wird vom Autor in eine pfiffige Geschichte verpackt, wobei er sowohl mit seinen Figuren als auch mit dem Leser während der Lektüre spielt.

Ganz nebenbei erfährt man eine ganze Menge Fakten über die Anfänge des Denkens. Jostein Gaarder stellt die zentralen philosophischen Fragen einer Epoche immer in ihren historischen Kontext. So gelingt es ihm, daß der Leser am Ende des Buches nicht nur eine vergnügliche Geschichte gelesen hat, sondern auch einen roten Faden in der Hand hält, mit dem er selbst die Entwicklung der Philosophie betrachten kann, ohne von einem Wust an Fakten erschlagen zu werden, die nicht mehr zuordenbar sind.

Wer Lust bekommt, das eine oder andere Kapitel nach einiger Zeit noch einmal zu lesen, dem hat es der Autor leicht gemacht, da ein umfangreiches Stichwortregister am Ende des Buches das gezielte Nachschlagen ermöglicht.

Jostein Gaarder, geboren 1952, lebt in Norwegen und, wie kann es anders sein, lehrt Philosophie. Er zeigt in seinem Buch überzeugend, daß es Spaß macht, Fragen zu stellen, Antworten auszuprobieren, denn gerade die komischen Antworten in der Geschichte und die falschen Lösungsansätze in der Philosophie führen oft zu den interessanteren, neuen Fragen. Kurz gesagt: Denken macht Spaß — man sollte es mal wieder ausprobieren. –Manuela Haselberger

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SM-Lexikon: Praktiken, Personen, Literatur, Film, Philosophie und vieles mehr

SM-Lexikon: Praktiken, Personen, Literatur, Film, Philosophie und vieles mehr

Aber hallo! Manchmal fällt Fehlendes erst auf, wenn die Lücke gefüllt ist, und Arne Hoffmann hat mit seinem Lexikon des Sadomasochismus sicherlich eine solche Lücke geschlossen. Beste Information, professionell und sachlich zusammengestellt und aufbereitet, zeichnet den Autor, der bisher mit SM-Romanen Erfolge erzielte, auch als Szenekenner und klugen Kopf aus.

Es bleiben wirklich keine Fragen offen: Wissenswertes über Praktiken und psychische Hintergründe finden sich ebenso wie SM in Kulturgeschichte, Philosophie und Literatur. Das Alphabet stellt Medizinisches neben Kunst, Musik, Politik und Internet und zeigt somit, welch unglaublich breiten Rahmen SM und Fetischismus berühren und ausfüllen. Ein Hauptaugenmerk legt der Autor auf Sexualwissenschaft und die Gewaltpornographie-Debatte und setzt damit sehr bewusst einen weiteren Medienmeilenstein für die notwendige Sicherung bereits erreichter SM-Rechte und Freiheiten, die es unaufhörlich zu verteidigen gilt.

Wichtig: trotz anspruchsvoller Aufbereitung der vielfältigen Themen ist dieses Lexikon keine Ansammlung trockener Fakten geworden. Jeder, ob Interessierter, Einsteiger oder langjähriger Sadomasochist, wird diesen Band gerne etappenweise lesen und somit in einen Genuss kommen, den nur wenige Lexika vermitteln können. Wer meint, schon alle höheren SM-Weihen zu besitzen und kein Lexikon zu benötigen, der weiß sicherlich auch, was “Floating”, “Födophälie”, “Dippoldismus” oder eine “Nagaika” ist. Nein? Aber sicherlich ist klar, dass bei einer Kopfüberbondage bei Kurzsichtigen die Gefahr einer Netzhautablösung besteht. Auch neu? Na, dann unbedingt schlau machen und lesen. Es lohnt sich! –Andrea Schneider

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