Formula: Tunnel des Grauens Thriller: Tunnel des Grauens. Thriller (Pendergast)

Formula: Tunnel des Grauens Thriller: Tunnel des Grauens. Thriller (Pendergast)

»Der Mann starrte auf das Serum. Das war es, wonach die Menschheit seit Urzeiten gesucht hatte: der wahre Odem Gottes. Es hatte viele Opfer gefordert, um seiner habhaft zu werden. Sie waren es wert gewesen …«Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Beinhaus entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer? Seit geraumer Zeit gelten Douglas Preston und Lincoln Child als Garanten für spannende Techno-Thriller, und in Formula haben sie einmal mehr sämtliche Register gezogen. Fast ist man versucht, von einem Preston/Child-Universum zu reden, denn wir begegnen zahlreichen Figuren aus älteren Romanen wieder, in erster Linie natürlich dem FBI-Agenten Pendergast, der von Anfang an durch die Bücher des Autorenduos geistert. Aber auch die Archäologin Nora Kelly aus Thunderhead und der berüchtigte Journalist William Smithback aus Relic geben sich ein Stelldichein.

Zu Beginn von Formula werden auf einer Baustelle in New York tief unter der Erde 36 Leichen gefunden, alle Opfer einer brutalen Mordserie, die offenbar bereits über 100 Jahre zurückliegt. Wirklich katastrophal wird die Angelegenheit, als ein Nachahmungstäter auf einen Artikel von Smithback hin ähnliche Morde begeht. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Skelette aus dem 19. Jahrhundert während grausamer Experimente zu Tode kamen: Ein Chemiker hatte an ihnen Versuche unternommen, um eine das Leben verlängernde Formel zu finden. Und damit haben Pendergast und seine Helfer eine erste Spur, die sie zu dem aktiven Killer führen könnte.

Mit über 500 Seiten ist Formula ein recht umfangreicher Schmöker. Trotzdem gehört er zu den Büchern, die man innerhalb von zwei Nächten verschlingt, und das ist nicht zuletzt der Fähigkeit der Autoren zu verdanken, eine spannende Handlung mit zahlreichen hoch brisanten wissenschaftlichen Fakten zu spicken. Darüber hinaus macht es großen Spaß, Pendergast und Kelly dabei zu beobachten, wie sie trotz unterschiedlicher Ansätze immer enger zusammenarbeiten und wie es Preston und Child überhaupt gelingt, auch die Motivation der einzelnen Protagonisten nachvollziehbar zu gestalten. Warum ein Roman, der im Original Das Kuriositätenkabinett heißt, allerdings auf Deutsch den Titel Formula. Tunnel des Grauens./i> tragen muss, wird wohl das Geheimnis der Marketingabteilung des Verlages bleiben. –Felix Darwin»Der Mann starrte auf das Serum. Das war es, wonach die Menschheit seit Urzeiten gesucht hatte: der wahre Odem Gottes. Es hatte viele Opfer gefordert, um seiner habhaft zu werden. Sie waren es wert gewesen …«Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Beinhaus entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer?

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Burn Case: Geruch des Teufels (Pendergast)

Burn Case: Geruch des Teufels (Pendergast)

Der Teufel riecht wahrlich sonderbar. Nach Schwefel natürlich, so will es die Legende. Aber er riecht auch ein wenig nach Braten, der viel zu lange im Ofen war. Zumindest riecht so das, was er an Tod zurücklässt. Das muss auch Agnes Torres erfahren. Zunächst geht sie in die Küche, aber da brutzelt nichts. Sicherheitshalber fasst das fromme Dienstmädchen ihren Rosenkranz fester, als es auf der Suche nach der Quelle des Geruchs langsam die steile Treppe zur Dachkammer ihres Arbeitgebers, des begnadeten Kunstkritikers und bekennenden Gotteslästerers Jeremy Grove, nach oben steigt. Und tatsächlich findet sie dort die Ursache des diabolischen Gestanks: Oben liegt der Kritiker, mit einem aufgebrannten Hufeisen, die Zunge schwarz nach draußen stehend, verbrannt von innen. Für Agnes ist die Sache klar: „Der Teufel persönlich hatte Jeremy Groves seine Aufwartung gemacht.“

Ganz so einfach wie das Hausmädchen will es sich FBI Special Agent Pendergast in Burn Case nicht machen. Gemeinsam mit dem abgehalfterten Sergeant D’Agosta, der sich von seinem Vorgesetzten nicht länger herumkommandieren lassen will, macht sich der unkonventionelle Ermittler auf die Spur des Täters, den er unter den Lebenden statt unter den Leibhaftigen vermutet. Dabei gerät er ins Visier einer skrupellosen Sekte, die New York als modernes Sodom richten will.

„Es gibt keinen schändlicheren Berufsstand als den des Kritikers“, heißt es in Burn Case von Douglas Preston und Lincoln Child, „außer vielleicht den des Arztes, der einer Hinrichtung vorsitzt“. Die Autoren scheinen zu vergessen, dass manche Kritik einer Hinrichtung gleichen kann. An Burn Case allerdings hat der Kritiker nicht viel zu kritisieren. Über 600 Seiten geballte Spannung, kluge Dialoge, psychologisch ausgefeilte Charaktere — und sogar noch ein Plot, der selbst die begeistern wird, die dachten, zum religiösen Wahn und zur religiösen Macht sei nach Sakrileg nichts mehr zu erwarten. Burn Case ist ein teuflisch gutes Buch. –Stefan Kellerer

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Maniac: Fluch der Vergangenheit (Pendergast)

Maniac: Fluch der Vergangenheit (Pendergast)

Vom Comte Thierry de Cahors haben die Kuratoren des New Yorker Museum of Natural History noch nie etwas gehört. Aber das ist auch ganz egal: Wer dem Museum zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen möchte, darf sein, wer er will. Einzige Auflage des Comte: Das Museum soll jenes (angeblich mit einem Fluch belegte) Grab des Senef aus dem Tal der Könige für die Öffentlichkeit wieder zugänglich machen, das seit Jahrzehnten verschlossen in den Kellergewölben der Einrichtung ruht. Mit einer riesigen Sound-and-Light-Show will das Museum die Ausstellung eröffnen — und ahnt nicht, dass es damit den teuflischen Plänen von Diogenes Pendergast in die Arme spielt, der sich hinter dem Comte verbirgt.

Nur FBI-Agent Aloysius Pendergast könnte das Schlimmste verhindern. Aber der sitzt im Hochsicherheitstrakt in Herkmoor gefangen, wo er der Verbrechen seines Bruders beschuldigt wird. Dann geschieht ein unheimlicher Mord im Museum und der Leiter der Sound-and-Light-Show wird wahnsinnig. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bevor die harmlos wirkende Ausstellung Millionen Menschen ins Verderben stürzt…

Gemeinsam mit Burn Case – Geruch des Teufels und Dark Secret – Mörderische Jagd gehört Maniac – Fluch der Vergangenheit laut Auskunft des US-amerikanischen Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child zu einer “inoffiziellen Pendergast-Trilogie“ — und das, obwohl der Special Agent und sein zwielichtiger Bruder auch in anderen Büchern des Duos eine entscheidende Rolle spielen. Dass sie Maniac als Abschluss dieser trotz aller Unglaubwürdigkeiten überaus spannenden Reihe betrachten, ist nur konsequent. Denn Fans der Pendergasts können sich freuen, endlich mehr über jenes Ereignis in der Vergangenheit.dieser ungleichen (oder vielleicht doch nicht so ungleichen?) Brüder zu erfahren, das Diogenes zum skrupellosen Killer machte (und an dem Aloysius zumindest eine gewisse Mitschuld trägt). Dieses Ereignis ist Ursprung des Bruderkampfs — und wird ihn zu einem überraschenden Abschluss bringen.

Und noch etwas wird Fans gefallen: Diesmal hat sich der geniale Diogenes durch sein grausames Verhalten einen neuen, ebenbürtigen Gegner herangezüchtet, der schon in früheren Pendergast-Romanen eine Rolle spielte und jetzt kein anderes Ziel mehr verfolgt, als ihn zu töten… – Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

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Maniac: Fluch der Vergangenheit. Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast

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Nur FBI-Agent Aloysius Pendergast könnte das Schlimmste verhindern. Aber der sitzt im Hochsicherheitstrakt in Herkmoor gefangen, wo er der Verbrechen seines Bruders beschuldigt wird. Dann geschieht ein unheimlicher Mord im Museum und der Leiter der Sound-and-Light-Show wird wahnsinnig. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bevor die harmlos wirkende Ausstellung Millionen Menschen ins Verderben stürzt…

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Und noch etwas wird Fans gefallen: Diesmal hat sich der geniale Diogenes durch sein grausames Verhalten einen neuen, ebenbürtigen Gegner herangezüchtet, der schon in früheren Pendergast-Romanen eine Rolle spielte und jetzt kein anderes Ziel mehr verfolgt, als ihn zu töten… – Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

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Cult – Spiel der Toten: Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast

Cult – Spiel der Toten: Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast

Genau ein Jahr sind der Enthüllungsjournalist Bill Smithback jr. und die Museumskuratorin Nora Kelly verheiratet, und mehr wird es auch nicht werden: Denn just während die beiden ihren ersten Hochzeitstag feiern, dringt ein Mann in ihre Wohnung ein und tötet Smithback mit zahllosen Messerstichen. Der Täter kann entkommen, doch sowohl Nora als auch eine Reihe Anwohner haben ihn zweifelsfrei erkannt und identifizieren ihn als Colin Fearing, einen Nachbarn. Das sieht nach einem leichten Fall für Lieutenant Vincent D’Agosta von der New Yorker Mordkommission aus, doch Special Agent Aloysius Pendergast vom FBI taucht auf und hat ein Dokument dabei, das die Ermittlungen auf den Kopf stellt: Colin Fearing hat zwei Wochen zuvor Selbstmord begangen, seine Leiche wurde eindeutig identifiziert.

Wie kann ein Toter jemanden ermorden? Während D’Agosta verzweifelt versucht, eine vernünftige, rationale Erklärung zu finden, geht der exzentrische Pendergast Hinweisen nach, die in Richtung Voodoo und Okkultismus deuten. Colin Fearing – ein mordender Zombie? Die Sensationsreporterin Caitlyn Kidd verbreitet diese Schreckensmeldung und versetzt damit die Stadt in Aufruhr. Während sie mit Nora, der Witwe, auf eigene Faust Nachforschungen anstellt – ein Unterfangen mit tödlichem Ausgang … –, kommen Pendergast und D’Agosta einer obskuren Voodoo-Sekte auf die Spur, die in einem Park Tieropfer darbringt. Gegen diese Praktiken waren militante Tierschützer auf den Plan getreten, und genau über diesen Konflikt zwischen der Tierschutzorganisation und der Sekte hatte Smithback als Letztes recherchiert …

Es geht sehr mystisch zu im mittlerweile neunten Roman des Erfolgsduos Preston/Child um den kapriziösen, Rolls-Royce fahrenden FBI-Ermittler Aloysius Pendergast. Nachdem die letzten Romane ja eher enttäuscht haben, finden die Autoren hier zu alter Form zurück: Auch wenn die Charaktere zum Teil etwas arg holzschnittartig gezeichnet sind und manche Szene etwas zu plakativ daherkommt, ist Cult auf jeden Fall eines der besseren Bücher der Pendergast-Reihe. Der Plot ist wirklich spannend, reich an Finten und falschen Fährten, und der Showdown hat’s in sich. Und dass man auf viele alte Bekannte aus den früheren Romanen trifft, macht für Pendergast-Fans einen zusätzlichen, ganz besonderen Reiz aus. — Christoph Nettersheim

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