Der Mann mit dem Fagott: Roman

Der Mann mit dem Fagott: Roman

Natürlich ist der Mann mit dem Fagott nicht Udo Jürgens. Udo Jürgens ist der Mann mit dem weißen Klavier, der Mann mit dem unwiderstehlichen Blick, dem die Frauen zu Füßen liegen, der Mann mit Hits wie „Griechischer Wein“ oder „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. Nun ist Udo Jürgens 70 geworden. Und wie es im Moment Mode ist unter Showstars, hat er sich mit Michaela Moritz eine (im Übrigen überaus kompetente) Ghostwriterin besorgt und seine Geschichte erzählt. Nicht als Autobiographie, sondern als Roman, aber natürlich als ein stark autobiographischer Roman, der Dichtung und Wahrheit, vor allem aber Wahrheit und Wahrheiten miteinander mischt: „Es erzählt die Wahrheit und ist doch einen Roman: Es erzählt die Geschichte so, wie ich sie sehe, sie recherchiert und erlebt, sie aus den Geschichten meiner Kindheit und Jugend rekonstruiert habe“, sagt Jürgens in Der Mann mit dem Fagott, um dann philosophisch-altersweise fortzufahren: „Aber jede Geschichte erzählt so viele Wahrheiten wie Personen, die dabei waren und darüber erzählen“.

Um es aufzuklären: Der Mann mit dem Fagott ist mit der Lebensgeschichte Jürgens Großvater Heinrich Bockelmann verknüpft, dem das Buch gewidmet ist. Bockelmann stand im Jahr 1891 vor der Entscheidung, ob er samt Familie nach Amerika oder Russland auswandern solle. Da hörte er auf dem Bremer Weihnachtsmarkt ein Fagott, das eine russische Weise spielte — für ihn ein Schicksalswink, dem er folgen musste. Was folgt, ist eine bewegende Geschichte in den Wirren des 20. Jahrhunderts, die zur Jahrhundertwende beginnt, über Österreich nach Moskau bis in den Ural führt, um dann nach Deutschland und England überzuschwenken — und irgendwann, fast unmerklich, zu Udo Jürgens’ eigener, faszinierender Erfolgsgeschichte wird. Autobiographisch aufschlussreich — und tatsächlich spannend wie ein Roman. –Thomas Köster

Listenpreis: EUR 14,99

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Absolut Sex: Wie Sie jeden Mann um den Verstand bringen

Absolut Sex: Wie Sie jeden Mann um den Verstand bringen

Wie Sie jeden Mann um den Verstand bringen
Erscheinungsjahr: 2009
Gewicht: 277 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm
Von West, Anne

Lust und Sinnlichkeit beginnen nicht erst im Schlafzimmer sondern bei Ihnen. Entdecken Sie Ihre Weiblichkeit, Ihre Verführungskraft und Ihre leidenschaftlichen Seiten,
um den Mann verrückt zu machen, der s wert ist. Verführen Sie sich und ihn, leben Sie Ihre wildesten, romantischsten und erregendsten Träume aus. Mit kühnen Worten, anregenden Spielen, sinnlichen Phantasien
und ein paar kleinen, schmutzigen Tricks
Für Frauen, die lieben wollen, wie sie leben: Mit allen Sinnen, Herz, Verstand und Leidenschaft

Listenpreis: EUR 8,99

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Wallenstein: Sein Leben erzählt von Golo Mann

Wallenstein: Sein Leben erzählt von Golo Mann

“In dieser großen deutschen Biographie haben sich der Geist der Wissenschaftund der Geist der Erzählung einzigartig verbündet. Golo Mann erzählt eineGeschichte, in die zahllose denkwürdige Geschichten eingewoben sind, dieGeschichte eines Lebens voller Glanz und Hinfälligkeit, voller Widerspruchund spät gelöster Rätsel; er erzählt auch die Geschichte einer an finster-eindrucksvollenFiguren reichen, einer wilden und heillosen Zeit. Wallenstein ist der Protagonistund das Opfer. Die Bühne, auf der er steht und agiert, ist Europa. SeinHandeln, Zögern und Scheitern, sein Charakter werden einfühlend erforschtund hinreißend dargestellt – der Gelehrte, der schon 1934 einen erstenWallenstein-Essay veröffentlichte, geht dem Erzähler stets voraus, prüftDokumente und Daten, erschließt unbekannte Quellen, zitiert und vergleicht,deckt Wirklichkeit und Wahrheit auf, durchmißt und veranschaulicht denRaum seiner Geschichte. Das Ergebnis ist ein historischer Roman, authentischund groß. Wallensteins ebenso bündige wie bildhafte Sprache und viele andereStimmen seiner Zeit klingen mit in der Prosa Golo Manns. Gründliche Anmerkungenbelegen Erkenntnisse und Darstellung.”

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F(r)ischhalteabkommen. (Frischhalteabkommen). Wie der Mann länger Freude macht

F(r)ischhalteabkommen. (Frischhalteabkommen). Wie der Mann länger Freude macht

Mit ein bisschen “Langmut, Toleranz und Konsequenz” können Männer viel Vergnügen machen. So steht es im Vorwort dieses Buches, das ebenfalls enormes Vergnügen bereitet. Spritzig, witzig, frisch und herrlich schlagfertig gehen zwei Autorinnen ans Werk, rücken pointenreich dem männlichen Geschlecht zu Leibe und auf den Pelz.

Ist der Fisch an der Angel, muss er gepflegt und frisch gehalten werden, “damit Ihnen der Mann noch lange Freude macht”. Gesagt, getan: köstliche Bedienungsanleitungen, urkomische Rezepte für pflegeleichte Handhabung und ein Feuerwerk an rhetorischen Kleinkunstwerken, alles rund um Rudi, Hermann, Jürgen, oder wie sie auch heißen mögen, die schillernden Prachtexemplare im Teich. Aber damit der einmal in stürmischer Liebe Geangelte nicht vom “Aufputsch- zum Narkosemittel” mutiert, bedarf es weiblicher Führung, femininer Raffinesse und fraulicher Überzeugungskraft. Denn: “… jeder Mann wird nach ein paar gemeinsamen Jahren eine Zumutung.” Aktivität, Schläue und Gewieftheit sind gefragt.

So blättert man sich in höchst munterer Stimmung durch alle Bereiche des so verzwickten Alltagslebens: “Sie werden Dinge sehen, die Sie lieber nicht gesehen hätten… sein bakterielles Forschungslabor, das er “Sportsachen” nennt.” Es braucht schon etwas Geduld, Hingabe, und Aufopferung, ehe der geangelte Fisch “Müll” buchstabieren kann und begreift, dass Frauen an “Hausarbeit so viel Spaß haben wie an Genital-Herpes”. Susanne Fröhlich und Constanze Kleis, die beide schon einmal mit dem Buch Jeder Fisch ist schön, wenn er an der Angel hängt die Bestseller-Listen stürmten, präsentieren sich in Best- und Höchstform, verteilen kleine Seitenhiebe, sticheln mit liebevoller Wonne und drücken auch großzügig mal ein Auge zu, denn schließlich: “… dass er kein Romeo ist… das hat auch Vorteile. Immerhin haben sie dadurch beide ihre Liebe überlebt.”

Ein ausgesprochen kurzweiliges, hinreißend charmantes Buch, das seine Spritzigkeit bis zum Schluss nicht verliert. –Barbara Wegmann

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Ich schenk dir meinen Mann

Ich schenk dir meinen Mann

Wie wird man ihn los, den Alten, dem man in jugendlicher Verblendung das Ja-Wort gegeben hat und an das man sich auch noch — was ja noch viel schlimmer ist — die ganze Zeit mit allen Konsequenzen hält, während er, kaum daß die ersten paar Tage in stillem Glück vorbeigezogen sind — oder waren es Stunden oder Jahre oder gar genau die Länge der Flitterwochen? — schon wieder fröhlich losscharwenzelt oder auch schwenzelt, während man selber, noch ganz beseelt vom Rosenduft im weißen Kleid — immer noch? — ihm ahnungslos die Schuhe für seine Ausflüge putzt, mit Elan und liebender Fürsorglichkleit den Besen in seinem Arbeitszimmer schwingt und jeden Abend, zwei Stunden, bevor er zu spät kommt — er muß ja soviel arbeiten, der arme Gatte — die Kochtöpfe verschiedener Größe harmonisch über die Herdplatten klappern läßt? Wie wird man ihn los, wenn einem auf einmal die Bauklötze — oder waren es im Selbstverleugnungswahn zu fest montierte Scheuklappen? — von den Augen poltern und man das sichere Anzeichen einer jahrelangen Geliebten entdeckt, die ihm all das gibt, was man in präziser Kleinarbeit an sich zu leugnen lernte, nur um ihm zu Diensten zu sein?

Der Wut im Bauch, daß man ihm all die Jahre für weniger als umsonst alle Wünsche von den Brillengläsern abgelesen hat, nur um am Ende mit dieser Entdeckung entzückender Weiblichkeit belohnt zu werden, kann man sich sicher sein. Sie ist immerhin die Kraft, mit der man sich endlich aus einem unsichtbaren Gefängnis herauskatapultiert und zurückschlägt, mit ungeahnter Boshaftigkeit und Raffinesse, die man in seinem eigenen, ach so rührend selbstlosen Wesen niemals vermutet hätte.

Hanna weiß plötzlich, wie sie ihn los wird, ihren Ehemann, den Herrn Doktor, der ihr ein so luxuriöses Haus — natürlich hauptsächlich zur Bewirtschaftung — bieten konnte, und sie weiß plötzlich nicht mehr, warum sie dafür von allen Seiten immer beneidet wurde. “Tausche repräsentative Jugendstilvilla und Mann gegen Zwei-Raum-Wohnung!” lautet das Angebot an ihre Rivalin, und die fällt natürlich sofort darauf rein, weil sie sich schon lange das große Leben neben Arthur auf seinem stattlichen Anwesen ausmalt, während Hanna sich ins Händchen feixt und schadenfroh daran denkt, daß es dieses Leben in der Realität gar nicht gibt. Ehe sie sich aber in ihre neue Freiheit stürzt, nimmt sie noch ein paar haarsträubende Veränderungen an der Villa vor, die es ihrer Nachfolgerin erst so richtig behaglich machen sollen!

Leserinnen, die ähnliche Situationen kennen, werden ihre reine Freude an den Aktionen Hannas haben und sich im Ernstfall hoffentlich bestärkt fühlen, es ihr in dieser oder jener Form nachzutun. Leser, die unbedingt darauf bedacht sind, sich haarscharf gegen Arthur, den liebesunfähigen Chauvi, abzugrenzen, können sich das eigentlich sparen, denn Arthur ist ein ganz normaler Mann, ein Mann wie du! –Daphne Großmann

Listenpreis: EUR 8,00

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Ein Mann eine Frau

Ein Mann eine Frau

Schon Marlon Brando selig wollte in dem leeren Pariser Appartment, in dem er mit Maria Schneider den letzten Tango aufs Parkett legte, alles, nur keine Namen. Kein Kennenlernritual, weder Lebensläufe noch irgendeinen lästigen Datenaustausch. Sex stand auf der Agenda, roh, ohne Konventionen, die Zärtlichkeit, Vertrautheit und Vorspiel verordnen. Vorbei, die Zeit der Sittsamkeit. Vielleicht stand der namenlosen Mittvierzigerin ebenjener Filmklassiker vor Augen, als sie sich im Jardin du Luxembourg entschließt, mit dem ebenso namenlosen Fastfremden ins Hotel zu gehen. Seit einem halben Jahr niemanden mehr im Bett gehabt, der eigene Ehemann gemütskrank. Erotische Endzeitstimmung!

Was tun, wenn es einen einzigen Nachmittag lang nur um Sex geht? Sich pornografisch austoben? Selbstredend verbietet sich dies bei einer feinnervigen Autorin wie Madame Olmi. Andeutungen, ja! Es darf auch schon mal feuchter und durchbluteter werden, aber Literatur solls, bitteschön, bleiben. Also wird doch wieder geredet. Wenn schon nicht mit dem klobigen, schweigsamen Bekannten aus früheren Tagen, der mit behaarter Breitbrust seiner Tätigkeit über ihr ruhig und gemessen nachgeht, dann eben mit sich selbst. Nach schamhaftem Beginn — das Alter ist an beiden nicht spurlos vorübergegangen — gewinnt die Frau langsam ihre Sicherheit zurück. Und wie! Eine Suada heftigster Innigkeitssprache beginnt aus ihr zu strömen.

Penis oder Schwanz? Die Unsicherheit in der Benennung verrät das Dilemma der Autorin. Sex als Befreiungsschlag vor Toresschluss, ein letztes, heißes Toben in einer ernüchternd frostigen Welt. Das eigentliche Thema. Aber die gebildete und kultivierte Véronique Olmi bewahrt Haltung. Lässt sich lediglich literarisch hinfortreißen vom Überschäumen allerfeinster Empfindungen, einem Zucken der Wimpern, Grübchen und Härchen. Je nach Erregungsgrad regnen ihre Satzkaskaden ohne Punkt und Komma die Seiten nur so herab. Was entsteht, ist erotische Literatur. Und die ist spätestens, seit man zwischen Buchdeckeln höchstens lustvoll aufseufzen durfte, bevor sich der Gazeschleier des Himmelbettes über die Liebenden senkte, megaout. Heute besetzen junge Frauen vom Schlage einer Helen Walsh und ihrer Millie das Feld. Offen, derb, unverbrämt deutlich. Vielleicht der wahrhaftigere Weg. Immerhin scheint der Sex mit dem Fremden gut gewesen zu sein. Mehr konnte man von den Beteiligten leider nicht erfahren. –Ravi Unger

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Mann für Mann: Biographisches Lexikon

Mann für Mann: Biographisches Lexikon

Es ist schon eine wohl platzierte Geste der Bescheidenheit, wenn Bernd-Ulrich Hergemöller in der umfassenden und informativen Einleitung sein monumentales biografisches Lexikon Mann für Mann als ein “work in progress”, als eine “Zwischenbilanz” bezeichnet. Hergemöller, Professor für mittelalterliche Geschichte, der durch mindestens zwei andere Studien zur Geschichte der Homosexualität von sich reden machte — Sodom und Gomorrha und Einführung in die Historiographie der Homosexualitäten — hat mit diesem Lexikon ein Werk vorgelegt, an dem kein Leser, der an geistes- und sozialgeschichtlichen Zusammenhängen zum Thema schwulen Lebens interessiert ist, vorbeigehen kann.

Das Lexikon schließt etliche bestehende lexikografische Lücken und revidiert viele faktografische Fehler. Es wird dabei keineswegs ein exotisches Geschichtsbild mit allerlei seltsamen Gestalten entworfen, wohl aber pocht der Autor auf einen generellen Perspektivenwandel in der Geschichtsschreibung, die sich bisher als eine ausschließliche Geschichte der Heterosexualität entfaltete. Die somit propagierte “homobiografische” Forschung leistet zudem eine Neuorientierung der sexualwissenschaftlichen Kategorien, wonach ein Mensch als entweder homo-, hetero- oder bisexuell kategorisiert wird. Hergemöllers Anliegen richtet sich hier auf die Auflösung solcher fixierter Grenzziehungen, die den jeweiligen biografischen Umständen zu verschiedenen Zeiten nicht gerecht wird. In seiner Beschränkung auf das männliche Geschlecht wie den deutschsprachigen Raum kommt der profilierten sozialen Rolle der einzelnen Persönlichkeiten eine besondere Bedeutung zu. Der Rahmen ist hier sehr weit gesteckt und umfasst Literaten, Künstler, Wissenschaftler, Personen aus Politik und Gesellschaft wie auch prominente Täter und Opfer z.B. des NS-Regimes. Abgerundet wird das Lexikon durch ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie einem Register der in den einzelnen Artikeln dargestellten Männer in alphabetischer wie chronologischer Auflistung.

Wie ernst es Hergemöller tatsächlich mit seinem Anliegen der Unabgeschlossenheit des Projektes ist, zeigt zum einen die Überarbeitung, die das vor drei Jahren zuerst erschienene Lexikon für diese Taschenbuchausgabe erfuhr, und zum anderen durch den Aufruf des Autors, der Leser möge sich doch bitte mit Kommentaren und Ergänzungen an ihn persönlich wenden. Man kann gespannt sein, was Hergemöller als nächstes Projekt anvisiert hat! –RJ Poole

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Der Mann, der lächelte

Der Mann, der lächelte

Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen — der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten.

“Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?”, sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.

Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.

Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. –Ulrich DeurerHätte Kommissar Kurt Wallander nicht schon fast den Polizeidienst quittiert, verliefen seine Ermittlungen in diesem Fall wahrscheinlich nicht derart verbissen. Sein Freund Sten Torstensson wurde getötet. Kurze Zeit vor ihm kam sein Vater auf mysteriöse Art bei einem Autounfall ums Leben. Stens Bitte, diesen Fall zu untersuchen, lehnte Wallander ab. Jetzt aber ist Wallanders altes Jagdfieber wieder da. Er erfährt, dass beide für Alfred Hardenberg arbeiteten. Für den Mann, der immer lächelt. Der dazu auch allen Grund hat: Ist er doch der reichste und angesehenste Mann Schwedens. Er ist aber auch ein skrupelloser Geschäftsmann, der ohne die geringsten Bedenken alles kauft und verkauft. Hennig Mankells Markenzeichen, seine Komposition aus fesselnden Krimielementen und dem Ausdrucks des Grauens über unsere Gesellschaft ist hier perfekt herausgearbeitet.

Kontinuierlich wird die Spannung aufgebaut: Zuerst laufen die Ermittlungen ins Leere, nicht zuletzt weil man sich an den Schlossherren nicht recht herantraut. Dann wird die Arbeit des Kommissars offenkundig behindert, und ein ungeheuerlicher Verdacht verdichtet sich immer mehr. Bemerkenswert ist die dramatische, musikalische Untermalung. Sie vermittelt das Gefühl, als wäre man bei den vielen unheimlichen Momente mitten dabei. Ein ungewöhnlich spannend inszeniertes Hörspiel mit Christoph Schobesberger, Heinz Kloss, Franziska Hayner u.v.a. Hörspiel mit Musik, Spieldauer: 107 Minuten, 2 MC.

– culture.text

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Die versteckte Kraft im Mann. Eine Anleitung zu mehr Lebensqualität und Potenz

Die versteckte Kraft im Mann. Eine Anleitung zu mehr Lebensqualität und Potenz

Viele, besonders jüngere Männer leben heute in sehr guter Lebensqualität und strotzen vor Potenz – einfach so – wie “Hans im Glück”. Doch das Leben hat bekanntlich seine Klippen – Krankheiten, Schicksalsschläge und das Älterwerden erschweren einiges.
Spätestens wenn Inkontinenz und Potenzschwierigkeiten auftreten, sollte Mann reagieren und aktiv etwas dagegen unternehmen – am besten schon vorbeugend. Das Beckenbodentraining, wie in diesem Buch beschrieben, ist eine Anleitung, um täglich an sich zu arbeiten, damit das Ziel – Lebensqualität und Potenz – fokussiert und erreicht werden kann. Das Buch enthält ausführliche und verständliche Informationen, Übungen und Wahrnehmungshilfen, viele Fotos und Illustrationen.

Preis: EUR 24,50

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Ich mache Sie reich. Der Mann, der Millionäre macht.

Ich mache Sie reich. Der Mann, der Millionäre macht.

Viele Wege führen nach Rom und zur ersten Million. Noch ein Superstar am Finanzhimmel tritt in die Fußstapfen von Bodo Schäfer & Co., indem er ‘die’ Finanzstrategie parat hält. Markus Frick, selbsternannter Börsenmentor, erzählt in einer Art Stimmungsbericht von seinem Weg zur ersten Million. In seinem flott geschriebenen Buch gibt es keine nüchternen Tabellen, komplizierten Rechnungen oder schwieriges Börsenlatein.

Der Mann stammt als Sohn eines Bäckermeisters aus dem Volk und schreibt für ein breites Publikum. Im Gegensatz zu anderen Autoren erzählt Frick frank und frei von seinen persönlichen Erfolgen, aber auch Niederlagen an der Börse. Er spornt an, es ihm gleich zu tun und Aktien zu kaufen. Es wäre jedoch unfair, ihn aufgrund seines populären Schreibstils als unseriös zu bezeichnen. Seine Tipps sind durchaus brauchbar, wenngleich seine Vorliebe für den Neuen Markt nicht gleich von jedem geteilt werden muss.

Frick hat zu Hochzeiten des NEMAX ausgerechnet mit Teles, Infomatec und Micrologica abgeräumt und wurde dadurch zum Millionär. Es steht allerdings nirgends geschrieben, wie die Talfahrt des NEMAX zu bewerten ist, durch die viele andere Anleger ihr Kapital verloren haben. Immerhin rät der Verfasser, seine Verluste durch eine Stopp-Loss-Order beim Aktienkauf zu begrenzen.

Frick ist ein typischer Gewinner der Neuen-Markt-Hysterie im letzten und vorletzten Jahr und hat ganz bewusst das Risiko auf hohe Gewinne oder Verluste auf sich genommen. Im letzten Drittel des Buches erklärt Frick seine eigene eigenwillige Strategie, innerhalb von acht Jahren über eine Million Mark an der Börse zu machen. Er selbst fungiert übrigens als Mentor für alle, die reich werden wollen. Auch wenn der Nutzen seiner Hotline (übrigens eine 0190er-Nummer) fragwürdig ist, ihm bringt sie auf jeden Fall klingende Münze ins Portmonnaie. –Corinna S. Heyn

Listenpreis: EUR 7,95

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