Is this real? Die Kultur des HipHop.

Is this real? Die Kultur des HipHop.

Die Kultur des HipHop.br />Erscheinungsjahr: 2011
4. Aufl.
Gewicht: 200 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 13 mm
Von Klein, Gabriele; Friedrich, Malte

HipHop ist die erfolgreichste und folgenreichste Popkultur, die die globale Kulturindustrie hervorgebracht hat.
In ”Is this real?” geht es nicht um die Werke, sondern um die kulturelle Praxis des HipHop; Lebensstil und Lebensgefühl stehen im Mittelpunkt. Das Buch stellt HipHop als eine hybride Kultur vor, die sich im ”Dazwischen” von Ethnizität und Authentizität, Globalisierung und Lokalisierung, von Bild und Wirklickeit, Theater und Realtität, von Ritualität und Profanität entfaltet.
Die Herstellung von Wirklichkeit wird derzeit in medien-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Debatten heftig diskutiert. In der HipHop-Kultur ist die ”Is this real?” besonders virulent, weil HipHop eine theatrale Kulturpraxis ist und als solche Wirklichkeit herstellt.
Das Buch entwickelt also nicht nur eine neue Perspektive auf die HipHop-Kultur, sondern auf Popkultur insgesamt. Es macht zudem beispielhaft kulturtheoretisch aktuelle Fragen anschaulich. Damit ist das Buch ein unverzichtbarer Baustein zum Verständnis von Populär- und Alltagskulturen in globalisierten Gesellschaften.

Listenpreis: EUR 12,00

Preis: EUR 12,00

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Die Maya: Geschichte, Kultur, Religion

Die Maya: Geschichte, Kultur, Religion

Im Mittelpunkt des Buches steht die politische und kulturelle Entwicklung der Maya und die Darstellung der Dynastien der bedeutenden Stadtstaaten anhand der bildlichen und hieroglyphenschriftlichen Quellen.

Listenpreis: EUR 8,95

Preis: EUR 7,90

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Alpenküche: Genuss und Kultur. Für die Sinne

Alpenküche: Genuss und Kultur. Für die Sinne

Bingemer, S./ Gerlach, H.: Alpenküche – Küche & Kultur. Küche und Kultur der deutschen, schweizerischen, österreichischen, slowenischen, französischen und italienischen Alpengebiete in einem Buch.

Listenpreis: EUR 15,00

Preis: EUR 15,00

Ähnliche Bücher

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Die Kultur der Freiheit: Der Westen gerät in Gefahr, weil eine falsche Idee der Freiheit die Alltagsvernunft zerstört

Die Kultur der Freiheit: Der Westen gerät in Gefahr, weil eine falsche Idee der Freiheit die Alltagsvernunft zerstört

Wir sollten den Aufbruch in eine neue bürgerliche Epoche wagen, mit einem Bürgerbegriff ohne soziale Schranken, mit weniger staatlicher Bevormundung, mehr eigener Leistungsfreude. Das alles fordert Udo Di Fabio in seinem Buch. Stärker als bisher sollten alle den Zusammenhang von individueller Freiheit und unentbehrlichen Gemeinschaften wie Familien, Nationen, Religionsgemeinschaften beachten. Der Autor möchte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit mehr als zwei Jahrhunderte nach der Französischen Revolution mit dem immer aktuellen Thema der kulturellen Richtung einer Gesellschaft verbinden. Die Kultur der Freiheit lebt von hohen Erwartungen an den einzelnen Menschen. Und neue Kraft entsteht, so folgert Di Fabio, wenn Menschen aufhören, wirtschaftliches, kulturelles und politisches Geschehen wie Zuschauer und Besucher eines Einkaufsparadieses zu betrachten. Sie sollten fragen, wie man etwas besser machen kann und — vor allem — was sie selbst dazu beitragen können.

Der Jurist und Hochschullehrer, seit 1999 Richter am Bundesverfassungsgericht, hat seine Gedanken über das Individuum, dessen Chancen und Grenzen, den Wert der Familie und die Verantwortung der Gesellschaft klug formuliert. Behutsam, moralisch, anregend. Keine lähmende Besserwisserei, sondern Ermunterung für den Leser nachzudenken. Nachzudenken über das eigene Dasein und dabei nicht den Blick zu verlieren für eine interessante, aber wenig geordnete, ja gefährliche Welt.

Wichtig sei bei alldem ein solides kulturelles Fundament. Nationen und Weltreligionen, die sich darauf gründen, werden in diesem Jahrhundert in Führung gehen. Davon ist Di Fabio überzeugt. Sie werden sich auch deshalb behaupten können, weil sie zu einer dynamischen Weltwirtschaft passen. – Hans Jürgensen

Listenpreis: EUR 19,90

Preis: EUR 19,90

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Vietnam: Küche und Kultur

Vietnam: Küche und Kultur

  • Saigon, die quirlige Wirtschaftsmetropole mit französischen Einfluss. Dampfende Garküchen reihen sich in den Straßen aneinander. An jeder Ecke brodelt und duftet es.

Eine dampfend heiße Schüssel “Pho”, die würzige vietnamesische Nudelsuppe, ist eins der besten Dinge der Welt – schrieb Anthony Bourdain in seinem Buch “Ein Küchenchef reist um die Welt. Auf der Jagd nach dem vollkommenen Genuss”. Susanna Bingemer und Hans Gerlach können ähnliches berichten. Sie haben Vietnam besucht und sich in das Land verliebt. Die kulinarische Vielfalt ist begeisternd, die Landschaft beeindruckend und die Menschen sind liebenswert und gastfreundlich. Sie haben die köstlich frischen Gerichte der Garküchen probiert, die Ursprünge und Variationen der Frühlings- und Glücksrollen erkundet, im Mekong-Delta den Reisanbau studiert und die karamellig schmeckenden Tontopfgerichte genossen. Sie entdeckten die schönsten Strände und besichtigten die beeindruckende Tempelanlage Cham – ein UNESCO-Weltkulturerbe. Sie berichten über die berühmte Kaiserküche aus Hue, die vegetarische Küche der buddhistischen Mönche und fanden heraus, was man mit der knallig pinkfarbenen Drachenfrucht anstellen kann. Auf der Reise in den traditionsreichen Norden des Landes haben sie die Altstadtgassen Hanois durchstreift und in einer kleinen Suppenküche die wirklich beste “Pho” gefunden. Beraten von dem Ethnologen Dr. Tien Huu, der lange in München ein vietnamesisches Restaurant betrieben hat, hat Hans Gerlach die besten Rezepte des Landes zusammengestellt. Die Reportagen von Susanna Bingemer vermitteln einen authentischen Einblick in Traditionen, Feste, das alltägliche Leben und die Kultur des Landes. Farbenfrohe, lebendige Fotos machen Lust auf eine genussvolle Reise in das Land der Farben und des Lichts. Susanna Bingemer, Hans Gerlach 240 Seiten Hardcover „Essen ist Frieden“ sagt man in Vietnam. Die Perspektive, unter der man sich den schillernd-schönen Bildband anschaut, ist frei wählbar. Vietnam als Land, das nach jahrzehntelangem Krieg und seinen Folgen wie „Phoenix aus der Asche“ steigt, ein Überblick über die Menschen, ihre Sitten und Gebräuche, ein Stück exzellent bebilderter Geographie, aber alles immer und stets unter exotisch-kulinarischem Gesichtspunkt.

„In Vietnam musst du das Essen nicht suchen, es sucht dich!“ sagt man im „Land der Farben und des Lichts“. Und in der Tat, Streetfood ist ein Schwerpunkt vietnamesischer Küche, das „Snacken“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Der Imbiss auf der Strasse, aus den mobilen Garküchen, ist gesund, frisch zubereitet und höchst abwechslungsreich. Wie in vielen asiatischen Ländern kommen auch in Vietnam zu Hause alle Speisen gleichzeitig auf den Tisch, „so wird aus dem Essen ein Akt der Gemeinschaft und gegenseitigen Sympathie.“

160 Rezepte präsentiert das Buch mit meist ganzseitigen, Appetit anregenden Fotografien, stets sind es kleine Gerichte, vielseitig kombinierbar, geradezu ästhetisch sehen sie aus, die Portionen, keine deftigen Gerichte, eher zierliche Teller-Arrangements. Frühlingsrollen, viel frisches Gemüse, immer wieder Kräuter in allen Variationen, Reis in ungeahnten Abwandlungen und dann die berühmte Nudelsuppe. Übrigens darf man Suppen in Vietnam auch schlürfen: als akustische Genußbestätigung sozusagen.

Essen hat in Vietnam nicht nur eine religiöse Bedeutung — „so erklären sich viele Speiseopfer bei der Ahnenverehrung auf dem Hausaltar“ — es bedeutet auch, beeinflusst durch die chinesische Küche Gesundheit im Sinne von Yin und Yang. „Bananenblütensalat mit Aal“ oder „Glücksrollen mit Lachs“, vielleicht auch „Tunfisch in Karamellsauce“, das klingt spannend, aufregend fremdländisch und fordert geradezu dazu auf, Zubereitung und Gaumenfreude zu entdecken und zu erobern. Das Buch bietet jede Voraussetzung dazu: alle Rezepte mit ihren übersichtlichen Anleitungen sind eingebunden in eine Reise durch ein faszinierendes Land. Für die beiden Autoren gehört die vietnamesische Küche „zu den besten der Welt“! –Barbara Wegmann

Bewertung: (von 9 Kundenrezensionen)

Listenpreis: EUR 29,90

Preis: EUR 29,90

Mehr Bücher finden

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)

Der flexible Mensch: Die Kultur des neuen Kapitalismus

Der flexible Mensch: Die Kultur des neuen Kapitalismus

Wie sehr sich die Arbeitswelt zu Beginn des 21. Jahrhunders verändert hat, zeigt sich schon am Sprachgebrauch. Erst wurden aus Berufen Jobs, und nun sind Jobs bereits zu “Arbeitsfeldern” oder “Projekten” mutiert. Langfristige berufliche Bindungen vermitteln diese Begriffe nicht mehr. In der schönen neuen Welt des globalisierten Kapitalismus und seiner verschlankten Unternehmensstrukturen steht jeder Arbeitsplatz, auch der des Managers, zur Disposition. In dieser Situation ist das neue Leitbild, so der amerikanische Soziologe Richard Sennett, die reaktionsschnelle, anpassungsfähige Persönlichkeit: Der flexible Mensch, wie sein neuestes Buch mit deutschem Titel heißt. So viel Gewinn an beruflicher Eigenverantwortung und professioneller Selbstbestimmung Angestellten und Arbeitern über Entbürokratisierung und Enthierarchisierung versprochen wird, so hoch ist ihre Verlustrechnung am Ende. Denn statt Eigenverantwortung gibt es tatsächlich vor allem einen massiven Kontrollverlust hinsichtlich Karriere und Lebensplanung. Er drückt sich darin aus, dass es für die Betroffenen unmöglich geworden ist, ihr Leben in einer Geschichte zusammenzufassen, in der die Mühen und Plagen des Alltags ebenso wie seine Erfolge, einen nachvollziehbaren Sinn ergeben. Sennett, der Anfang der achtziger Jahre mit Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität international Furore machte, hat sich für seinen Essay durchaus in der Arbeitswelt umgeschaut. Das Beispiel eines eingewanderten Hausmeisters und seines erfolgreichen Sohnes, der Fall einer Großbäckerei in Boston und seine Gespräche mit einigen von IBM in den 90er Jahren entlassenen Programmierern lassen ihn seine These zur problematischen Natur der Entwicklung anschaulich exemplifizieren. Der flexible Mensch ist, so lautet Sennetts These, nicht mehr in der Lage, individuellen Charakter auszubilden. Denn dafür bedürfte es langfristiger Verbindlichkeiten und Loyalitäten, erzählbarer Lebensgeschichte. Paradox genug: Auch wenn die anderen aus dem Patchwork ihrer Stellenwechsel und Kurzkarrieren keine Geschichte zustande bringen, Sennett selbst hat darüber in seinem knappen, anekdotenhaft und ausgesprochen lesbar geschriebenen Essay viel zu erzählen. –Brigitte Werneburg

Amazon.de
Richard Sennett, der in seiner berühmten Abhandlung über die Tyrannei der Intimität den Verfall der Öffentlichkeit untersuchte, hat eine kleine Studie über einige Phänomene kapitalistischer Charaktere vorgelegt. Im Zentrum seiner Untersuchung steht der Begriff der Flexibilität. Flexibilität gilt als Rezeptur der neuen Unternehmen, zugleich als Charakterqualität des karrierebewusst Handelnden.

Täglich werden die Mythen erfolgreicher Unternehmer, Jungmanager, Entrepreneurs der frühen Stunde erzählt. Silicon Valley, Microsoft oder Intel gelten als die Ikonen des schnellen Erfolgs. Aus Ludwig Erhards Wirtschaftswunderphilosophie “Wohlstand für alle” wird ab jetzt “Reichtum für jedermann”. Traditionsunternehmen, die in Generationen denken, sind out. Der Zahltag soll sich spätestens nach einigen Jahren einstellen.

Loslassen können von gestern neuen, heute antiquierten Produkten, radikale Führungsqualitäten, globales Netzwerkdenken, virtuelle Unternehmensphilosophien werden zum Gebot des rasenden Zeitgenossen. Lebenslanges Lernen, der permanente Erwerb von Erfahrungen wird in den inzwischen klassisch gewordenen Unternehmenskonzeptionen beschworen. Übersehen wird dabei, dass eben nicht neues Wissen auf altes gesetzt wird, sondern die Software des Bewusstseins oft komplett ausgetauscht werden muss.

Sennett zeigt die gefährlichen Fallstricke, in denen sich die Erfolgszwangsgeplagten verfangen, weil sie immer weniger auf ihr Wissen vertrauen dürfen, aber zugleich die Furcht vor neuen Ansätzen wächst. So werden Erfolgsgeschichten projiziert, ohne dass die Handelnden auch die persönlichen Voraussetzungen mitbringen, die unabdingbar für den schnellen Erfolg sind.

Bereits der Aufbruch in das Wunderland der schnellen Dollars gilt als Erfolg, auch wenn der Absturz kurz darauf folgt. Die Gläubigen des rasanten Kapitalismus stoßen auf diffuse Produktions- und Distributionsstrukuren, in denen altes Erfahrungswissen wenig zählt und deren Vorhersehbarkeit ausgeschlossen ist. Es entsteht eine Unternehmenskultur der Oberflächlichkeit, die vom Gewohnheitstier Mensch, der auf die Kontinuität sozialer Beziehungen angewiesen ist, nicht verkraftet wird. Loyalität zum Unternehmen wird zu einem raren Gut, das sich keiner mehr leisten kann, der zu seinem Karrierezenit surft.

Sennett zeigt aber, dass Enthierarchisierung alles andere als Orientierungssicherheiten schafft. Unternehmen entstehen und vergehen, hinterlassen werden Orientierungslose — Strandgut des hyperflexiblen Kapitalismus. Corrosion of character lautet denn auch der amerikanische Originaltitel, der die Folgen übereilten Wirtschaftens, der Demontage klassischen Unternehmertums besser fasst als der deutsche Übersetzungstitel.

Im Verweis auf die Statistiken zeigt Sennett, dass die Fetische des neoliberalen Kapitalismus Ungleichheiten verstärken, eine kleine Gruppe von Siegern und ein Heer von ausgebrannten Verlierern produzieren. “The way out” wäre — für die Ideologen des schnellen Wirtschaftens unerträglich — das Beharrungsvermögen, die Nichtbereitschaft sich auf eine wildgewordene Wirtschaft einzulassen.

Sennetts Analyse trifft ins Herz der euphorischen Managementbeschwörungsliteratur und macht deutlich, dass “positive thinking” oft nur der Auftakt des Abgesangs ist. Fraglich bleibt aber, ob die neuen Strukuren auf der Ebene des Individuums überhaupt lösbar sind, oder es nicht unabdingbar wird, Wege aus dem ruinösen Kasinokapitalismus zu finden. Weder der Neoliberalismus noch eine autoritäre Wirtschaftsdiktatur erscheinen geeignet, eine global vernetzte Wirtschaft wieder auf Menschenmaß einzurichten. –Goedart Palm

Bewertung: (von 18 Kundenrezensionen)

Listenpreis: EUR 8,90

Preis: EUR 8,90

Mehr Bücher

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0 (from 0 votes)