Der Mann mit dem Fagott: Roman

Der Mann mit dem Fagott: Roman

Natürlich ist der Mann mit dem Fagott nicht Udo Jürgens. Udo Jürgens ist der Mann mit dem weißen Klavier, der Mann mit dem unwiderstehlichen Blick, dem die Frauen zu Füßen liegen, der Mann mit Hits wie „Griechischer Wein“ oder „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. Nun ist Udo Jürgens 70 geworden. Und wie es im Moment Mode ist unter Showstars, hat er sich mit Michaela Moritz eine (im Übrigen überaus kompetente) Ghostwriterin besorgt und seine Geschichte erzählt. Nicht als Autobiographie, sondern als Roman, aber natürlich als ein stark autobiographischer Roman, der Dichtung und Wahrheit, vor allem aber Wahrheit und Wahrheiten miteinander mischt: „Es erzählt die Wahrheit und ist doch einen Roman: Es erzählt die Geschichte so, wie ich sie sehe, sie recherchiert und erlebt, sie aus den Geschichten meiner Kindheit und Jugend rekonstruiert habe“, sagt Jürgens in Der Mann mit dem Fagott, um dann philosophisch-altersweise fortzufahren: „Aber jede Geschichte erzählt so viele Wahrheiten wie Personen, die dabei waren und darüber erzählen“.

Um es aufzuklären: Der Mann mit dem Fagott ist mit der Lebensgeschichte Jürgens Großvater Heinrich Bockelmann verknüpft, dem das Buch gewidmet ist. Bockelmann stand im Jahr 1891 vor der Entscheidung, ob er samt Familie nach Amerika oder Russland auswandern solle. Da hörte er auf dem Bremer Weihnachtsmarkt ein Fagott, das eine russische Weise spielte — für ihn ein Schicksalswink, dem er folgen musste. Was folgt, ist eine bewegende Geschichte in den Wirren des 20. Jahrhunderts, die zur Jahrhundertwende beginnt, über Österreich nach Moskau bis in den Ural führt, um dann nach Deutschland und England überzuschwenken — und irgendwann, fast unmerklich, zu Udo Jürgens’ eigener, faszinierender Erfolgsgeschichte wird. Autobiographisch aufschlussreich — und tatsächlich spannend wie ein Roman. –Thomas Köster

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Kammermusik Nr. 1 op. 24: Flöte, Klarinette, Fagott, Trompete, Schlagzeug, Akkordeon, Klavier, 2 Violinen, Bratsche, Violoncello, Kontrabass, Studienpartitur

Kammermusik Nr. 1 op. 24: Flöte, Klarinette, Fagott, Trompete, Schlagzeug, Akkordeon, Klavier, 2 Violinen, Bratsche, Violoncello, Kontrabass, Studienpartitur

Besetzung: Flöte, Klarinette, Fagott, Trompete, Schlagzeug, Akkordeon, Klavier, 2 Violinen, Bratsche, Violoncello, Kontrabass
Die Kammermusiken gehören zu Hindemiths erfolgreichsten Instrumentalwerken der 1920er Jahre. Bei der Uraufführung der Kammermusik Nr. 1 forderte das Publikum sogar eine Wiederholung des dritten und vierten Satzes. Doch der Titel täuscht: Die einzelnen Stücke tragen vielmehr konzertant-solistische Züge, als sich kammermusikalischen Traditionen zu beugen. So besticht die Kammermusik Nr. 1 mit ihren Anspielungen auf die Unterhaltungsmusik, neben “Instrumenten” wie einer mit Sand gefüllten Büchse und einer Sirene, durch einen reichhaltigen Einsatz des Schlagzeugs.Die Partituren basieren auf Band VI/1 (PHA 401) der Hindemith-Gesamtausgabe, herausgegeben von Giselher Schubert.
Reihe: Eulenburg Studienpartituren
Anzahl Seiten: 100
Inhalt:
-Preface
-Vorwort
-Sehr schnell und wild
-Mäßig schnelle Halbe. Sehr streng im Rhythmus
-Quartett. Sehr langsam und mit viel Ausdruck
-Finale: 1921. Äußerst lebhaft

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Der Mann mit dem Fagott: Roman

Der Mann mit dem Fagott: Roman

Natürlich ist der Mann mit dem Fagott nicht Udo Jürgens. Udo Jürgens ist der Mann mit dem weißen Klavier, der Mann mit dem unwiderstehlichen Blick, dem die Frauen zu Füßen liegen, der Mann mit Hits wie „Griechischer Wein“ oder „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. Nun ist Udo Jürgens 70 geworden. Und wie es im Moment Mode ist unter Showstars, hat er sich mit Michaela Moritz eine (im Übrigen überaus kompetente) Ghostwriterin besorgt und seine Geschichte erzählt. Nicht als Autobiographie, sondern als Roman, aber natürlich als ein stark autobiographischer Roman, der Dichtung und Wahrheit, vor allem aber Wahrheit und Wahrheiten miteinander mischt: „Es erzählt die Wahrheit und ist doch einen Roman: Es erzählt die Geschichte so, wie ich sie sehe, sie recherchiert und erlebt, sie aus den Geschichten meiner Kindheit und Jugend rekonstruiert habe“, sagt Jürgens in Der Mann mit dem Fagott, um dann philosophisch-altersweise fortzufahren: „Aber jede Geschichte erzählt so viele Wahrheiten wie Personen, die dabei waren und darüber erzählen“.

Um es aufzuklären: Der Mann mit dem Fagott ist mit der Lebensgeschichte Jürgens Großvater Heinrich Bockelmann verknüpft, dem das Buch gewidmet ist. Bockelmann stand im Jahr 1891 vor der Entscheidung, ob er samt Familie nach Amerika oder Russland auswandern solle. Da hörte er auf dem Bremer Weihnachtsmarkt ein Fagott, das eine russische Weise spielte — für ihn ein Schicksalswink, dem er folgen musste. Was folgt, ist eine bewegende Geschichte in den Wirren des 20. Jahrhunderts, die zur Jahrhundertwende beginnt, über Österreich nach Moskau bis in den Ural führt, um dann nach Deutschland und England überzuschwenken — und irgendwann, fast unmerklich, zu Udo Jürgens’ eigener, faszinierender Erfolgsgeschichte wird. Autobiographisch aufschlussreich — und tatsächlich spannend wie ein Roman. –Thomas Köster

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