Bella und Edward, Band 4: Biss zum Ende der Nacht: Bella und Edward 04

Bella und Edward, Band 4: Biss zum Ende der Nacht: Bella und Edward 04

Erscheinungsjahr: 2011
ab 14 J.; All Ages
Übersetzung: Hachmeister, Sylke
Gewicht: 634 gr / Abmessungen: 187 mm x 120 mm x 45 mm
Von Meyer, Stephenie / Übersetzt v. Hachmeister, Sylke

Wenn die einzige Chance auf eine ewige Liebe darin liegt, sich von seinem Liebsten töten zu lassen – hat man dann eine Wahl? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jacob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich. Auch wenn das für alle verheerende Folgen haben könnte.Sie tun’s! Sie tun’s wirklich! Bella und Edward, das heißeste Liebespaar der gegenwärtigen Teenie-Literatur, heiraten! Auf diesen Höhepunkt schienen die drei vorangegangenen Bände der hypererfolgreichen Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer zugelaufen zu sein, doch überraschenderweise bildet die Vermählung der gerade volljährig gewordenen Bella mit Edward, dem ewig 17-jährigen Vampir, nicht das große Finale des vierten und letzten Bandes der Twilight-Saga, sondern seinen (fast ein bisschen unspektakulär abgehandelten) Auftakt. Erst danach geht’s richtig rund.

Nach dem Heirats-Aufgalopp gehen Bella und Edward auf Hochzeitsreise und vollziehen ihr – von der Leserschar vermutlich noch stärker als die Eheschließung herbeigesehntes – „erstes Mal“ (was in mehrerlei Hinsicht nicht ganz unblutig verläuft …). Doch nun fangen die Probleme erst an: Soll Bella sich von Edward beißen lassen, um selbst zum Vampir zu werden? Das würde sie unsterblich machen, aber auch bedeuten, dass sie für alle Zeiten ein unstetes Wanderleben zu führen hätte, um wegen ihrer ewigen Jugend nicht aufzufallen. Während Bella noch zögert, geschieht das Unerwartete: Sie wird schwanger. Und sie gebärt ein Kind, halb Mensch, halb Vampir – ein Wesen, das eigentlich nicht sein darf und um das daher ein bitterer Kampf unter den Unsterblichen entbrennt.

Der Abschlussband der Bis(s)-Reihe erfüllt alle Erwartungen: Er bringt die romantische Geschichte von Bella und Edward zu einem ans Herzen gehenden Abschluss, besticht einmal mehr durch viele lebendige, witzige Dialoge und erzeugt durch die zwei großen Fragen – ob Bella zum Vampir wird und was mit ihrem Kind geschieht – mächtig Spannung. So manche „gefühlige“ Stelle wirkt ein wenig arg dick aufgetragen (irgendwie hatte die Autorin die Kitsch- und Schmalzvermeidung in den ersten drei Bänden besser im Griff), und auch die etwas lieblose Art, wie der eine oder andere noch offene Handlungsfaden zu einem Ende gebracht wird, mindert das Lesevergnügen etwas. Aber nur etwas – alles in allem ist Bis(s) ans Ende der Nacht genau der Nächtedurchles- und Nägelabkau-Schmöker, auf den die Fans gehofft hatten. — Christoph Nettersheim

Listenpreis: EUR 11,90

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Berlin Gothic 3: Xavers Ende (Thriller)

Berlin Gothic 3: Xavers Ende (Thriller)

Eine Mordserie erschüttert Berlin.
Der dritte Band des siebenteiligen Thrillers.

Drei Wochen … drei Tage … drei Stunden?
Konstantin Butz beugt sich über die Leiche. Abschürfungen an den Händen, Bodymodifikationen und ein Tatort im Untergrund. Es ist der dritte Mord der Serie und die Abstände werden kürzer!
Gleichzeitig am anderen Ende der Stadt: “No please – no photo.” Beinahe scheu hält die Japanerin die Decke um sich geschlungen. Darunter verhüllt nichts als eine hauchdünne Klarsichtfolie ihren Leib.
“Darf ich Ihnen die Kette einmal umlegen? Ja? Großartig! Sie werden sehen – die Farbe steht Ihnen!” Seine Hand zittert, als er ihren Hals berührt.

Was ist es, das in den Straßen, Ecken und Winkeln Berlins zu lauern scheint fast wie ein Fluch?
“Er hat dich aufgenommen – und du?” Fassungslos starrt Max Till an. Die Wut seines Freundes nimmt Till fast den Atem.
“Aber”, er ringt nach Luft, “du hast es doch selbst gesagt! Dein Vater ist nicht mehr er selbst!”

Berlin Gothic – ein Thriller über Gefahr und Verlockung, Vertrauen und Täuschung.
Sieben Bände – je 0,99 Euro – je ca. 200 Taschenbuchseiten

“Fesselnd geschrieben … so habe ich Berlin noch nicht gesehen … Bin auf den nächsten Teil gespannt” – Matthias Matting
“Man muss lesen … immer weiterlesen … atemberaubend schnell wird dadurch ‘Berlin Gothic’” – Noldolus
“Man spürt auf jeder Seite, in jedem Kapitel das Grauen” – Peter Zmyj
” … dermaßen spannend” – Berni
“Ein rasanter, dunkler, verstörender Krimi” – Pageturner

Eine Geschichte – ein Rätsel – eine Auflösung.
Berlin Gothic 1: “Berlin Gothic” – erschienen
Berlin Gothic 2: “Die versteckte Stadt” – erschienen
Berlin Gothic 3: “Xavers Ende” – erschienen
Berlin Gothic 4: “Der versteckte Wille” – erscheint Dezember 2011
Berlin Gothic 5: “Nachts bei Max” – erscheint Februar 2012
Berlin Gothic 6 und 7 (Abschluss) – erscheinen April und Juni 2012
Alle Infos zum Berlin Gothic Universum auf:
jonaswinner.com und www.jonaswinner.deEine Mordserie erschüttert Berlin.
Der dritte Band des siebenteiligen Thrillers.

Drei Wochen … drei Tage … drei Stunden?
Konstantin Butz beugt sich über die Leiche. Abschürfungen an den Händen, Bodymodifikationen und ein Tatort im Untergrund. Es ist der dritte Mord der Serie und die Abstände werden kürzer!
Gleichzeitig am anderen Ende der Stadt: “No please – no photo.” Beinahe scheu hält die Japanerin die Decke um sich geschlungen. Darunter verhüllt nichts als eine hauchdünne Klarsichtfolie ihren Leib.
“Darf ich Ihnen die Kette einmal umlegen? Ja? Großartig! Sie werden sehen – die Farbe steht Ihnen!” Seine Hand zittert, als er ihren Hals berührt.

Was ist es, das in den Straßen, Ecken und Winkeln Berlins zu lauern scheint fast wie ein Fluch?
“Er hat dich aufgenommen – und du?” Fassungslos starrt Max Till an. Die Wut seines Freundes nimmt Till fast den Atem.
“Aber”, er ringt nach Luft, “du hast es doch selbst gesagt! Dein Vater ist nicht mehr er selbst!”

Berlin Gothic – ein Thriller über Gefahr und Verlockung, Vertrauen und Täuschung.
Sieben Bände – je 0,99 Euro – je ca. 200 Taschenbuchseiten

“Fesselnd geschrieben … so habe ich Berlin noch nicht gesehen … Bin auf den nächsten Teil gespannt” – Matthias Matting
“Man muss lesen … immer weiterlesen … atemberaubend schnell wird dadurch ‘Berlin Gothic’” – Noldolus
“Man spürt auf jeder Seite, in jedem Kapitel das Grauen” – Peter Zmyj
” … dermaßen spannend” – Berni
“Ein rasanter, dunkler, verstörender Krimi” – Pageturner

Eine Geschichte – ein Rätsel – eine Auflösung.
Berlin Gothic 1: “Berlin Gothic” – erschienen
Berlin Gothic 2: “Die versteckte Stadt” – erschienen
Berlin Gothic 3: “Xavers Ende” – erschienen
Berlin Gothic 4: “Der versteckte Wille” – erscheint Dezember 2011
Berlin Gothic 5: “Nachts bei Max” – erscheint Februar 2012
Berlin Gothic 6 und 7 (Abschluss) – erscheinen April und Juni 2012
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Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics

Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics

Mit den prophetischen Gaben einer Kassandra ausgestattet, gehörte er zu den ganz wenigen seiner Zunft, die schon frühzeitig vor den Gefahren eines überhitzten Immobilienmarkts warnten, der zum Spielball von Börsenspekulationen verkommen ist. Und er war es auch, der am treffsicherten die verheerenden Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten im Gefolge des Zusammenbruchs der großen Investmentbanken vorhergesagt hat, unter denen wir gegenwärtig zu leiden haben. Just auf dem Höhepunkt der globalen Krise wäre der US-Nationalökonom Nouriel Roubini seinem Ruf als „Dr. Doom“ nicht gerecht geworden, hätte er in seinem neuesten Werk etwas Geringeres als Das Ende der Weltwirtschaft ausgerufen, wie es der Campus-Verlag im deutschen Titel so treffend auf den Punkt gebracht hat.

Denn während Politiker und Staatsmänner assistiert von Roubinis Kollegen alles tun, um Zuversicht und Optimismus zu verbreiten, geißelt er derartige Attitüden als unverantwortlichen „Nonsens“ und gießt munter weiteres Öl ins Feuer. So hält er es für nichts als illusionäres Wunschdenken zu glauben, das Schlimmste sei schon vorbei. Dabei attestiert er den Anstrengungen, der Krise mit quantitativen Lockerungen der Geldpolitik und fiskalischen Konjunkturpaketen auf nationaler Ebene Herr zu werden, gelinde gesagt, ein gerüttelt Maß an Naivität. Seine Forderungen eines groß angelegten Umbaus des internationalen Finanzsystems, der auch vor radikalen Einschnitten in den Bankensektor bis hin zu Verstaatlichungen nicht zurückschreckt, betrachtet Roubini weniger als Zeichen eines übertriebenen Pessimismus denn als Ausdruck eines gesunden Realismus, den er vor allem den politisch Verantwortlichen immer wieder abspricht. Anhand von Rechenexempeln beziffert er minutiös Sparraten, Kreditzinsen, Subventionsbedarf, Schuldenerlass etc., die er für notwendig hält, um die beängstigend düsteren Worst-Case-Szenarien, die er zusammen mit Stephen Mihm entwirft, zu verhindern oder wenigstens zu mildern.

Wenn es nach Roubini geht, steuert die Wirtschaft ohnehin unaufhaltsam auf eine Deflation zu. Nun geht es darum, die Welt vor einer allzu lang anhaltenden Deflation mit all ihren soziopolitischen Negativerscheinungen zu bewahren. Es bedarf keiner besonderen seherischen Fähigkeiten zu prognostizieren, dass es diesem intelligenten Werk an Aufmerksamkeit bestimmt nicht gebrechen wird. Und zwar völlig zu Recht! – Arnold Abstreiter

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Bis(s) zum Ende der Nacht

Bis(s) zum Ende der Nacht

Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Leben wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden …Sie tun’s! Sie tun’s wirklich! Bella und Edward, das heißeste Liebespaar der gegenwärtigen Teenie-Literatur, heiraten! Auf diesen Höhepunkt schienen die drei vorangegangenen Bände der hypererfolgreichen Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer zugelaufen zu sein, doch überraschenderweise bildet die Vermählung der gerade volljährig gewordenen Bella mit Edward, dem ewig 17-jährigen Vampir, nicht das große Finale des vierten und letzten Bandes der Twilight-Saga, sondern seinen (fast ein bisschen unspektakulär abgehandelten) Auftakt. Erst danach geht’s richtig rund.

Nach dem Heirats-Aufgalopp gehen Bella und Edward auf Hochzeitsreise und vollziehen ihr – von der Leserschar vermutlich noch stärker als die Eheschließung herbeigesehntes – „erstes Mal“ (was in mehrerlei Hinsicht nicht ganz unblutig verläuft …). Doch nun fangen die Probleme erst an: Soll Bella sich von Edward beißen lassen, um selbst zum Vampir zu werden? Das würde sie unsterblich machen, aber auch bedeuten, dass sie für alle Zeiten ein unstetes Wanderleben zu führen hätte, um wegen ihrer ewigen Jugend nicht aufzufallen. Während Bella noch zögert, geschieht das Unerwartete: Sie wird schwanger. Und sie gebärt ein Kind, halb Mensch, halb Vampir – ein Wesen, das eigentlich nicht sein darf und um das daher ein bitterer Kampf unter den Unsterblichen entbrennt.

Der Abschlussband der Bis(s)-Reihe erfüllt alle Erwartungen: Er bringt die romantische Geschichte von Bella und Edward zu einem ans Herzen gehenden Abschluss, besticht einmal mehr durch viele lebendige, witzige Dialoge und erzeugt durch die zwei großen Fragen – ob Bella zum Vampir wird und was mit ihrem Kind geschieht – mächtig Spannung. So manche „gefühlige“ Stelle wirkt ein wenig arg dick aufgetragen (irgendwie hatte die Autorin die Kitsch- und Schmalzvermeidung in den ersten drei Bänden besser im Griff), und auch die etwas lieblose Art, wie der eine oder andere noch offene Handlungsfaden zu einem Ende gebracht wird, mindert das Lesevergnügen etwas. Aber nur etwas – alles in allem ist Bis(s) ans Ende der Nacht genau der Nächtedurchles- und Nägelabkau-Schmöker, auf den die Fans gehofft hatten. — Christoph Nettersheim

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Der Untergang: Hitler und das Ende des Dritten Reiches. Eine historische Skizze

Der Untergang: Hitler und das Ende des Dritten Reiches. Eine historische Skizze

Schon mit seiner Hitler.Biografie von 1973 hat sich Joachim Fest als scharfer Analytiker und zugleich brillanter Schreiber erwiesen. In diesem Buch läuft der frühere Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch einmal zu alter Meisterschaft auf: Er verdichtet die Geschehnisse der letzten Wochen des Dritten Reiches zu einem eindrücklichen Leseerlebnis. In einer dramatisch zugespitzten Dokumentation schildert er das Entsetzliche, das Unwirkliche und zugleich seltsam Faszinierende des deutschen Untergang. 1945.

Geradezu greifbar wird die Weltuntergangsstimmung, die in Berlin im Frühjahr 1945 herrschte. Das Dritte Reich taumelte seinem Ende entgegen und entfesselte trotzdem noch ungeahnte Vernichtungskräfte. Über Berlin ging der Bombenhagel der Alliierten nieder. In der Stadt herrschte das Chaos: Auf den Straßen Flüchtlinge, Tote und Verwundete; fanatische Nazi-Standgerichte versuchten mit willkürlichen Hinrichtungen für Ordnung zu sorgen, während 14-Jährige als letztes Aufgebot des Regimes im Volkssturm verheizt wurden.

“Wir können untergehen”, hatte Hitler Anfang 1945 erklärt. “Aber wir werden eine Welt mitnehmen.” Das waren nicht nur pathetische Worte, wie Fest zeigt: Je näher das Ende rückte, desto größer wurde der “grenzenlose Destruktionswille” Hitler.. Noch im März 1945 erließ er den so genannten “Nero-Befehl”, der den Alliierten in Deutschland nur verbrannte Erde hinterlassen sollte.

Immer wieder konzentriert sich Fest auf die Geschehnisse im Führerbunker unter der Berliner Reichskanzlei. Hierher hatten sich Hitler.und seine Getreuen zurückgezogen. Isoliert von der Wirklichkeit wechselte die Stimmung zwischen gesteigerten Vernichtungsfantasien und tiefer Depression. Hitler verfiel körperlich zusehends und raffte sich doch immer wieder zur alten Entschlossenheit auf — bis er sich am 30. April 1945 im Bunker eine Kugel in die Schläfe schoss.

Fests recht konservative Geschichtsinterpretation macht das Buch bisweilen einseitig — und zugleich lesenswert wegen der Lust an der Kontroverse, die Fest spüren lässt. Und was der Autor als Aufgabe der Geschichtsschreibung bezeichnet — “einen Ausschnitt gelebten Lebens zur Anschauung zu bringen” –, das ist ihm hier vorzüglich gelungen. –Christoph Peerenboom

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Die unbeantwortbaren Fragen: Notizen über Gespräche mit Albert Speer zwischen Ende 1966 und 1981

Die unbeantwortbaren Fragen: Notizen über Gespräche mit Albert Speer zwischen Ende 1966 und 1981

Von allen Persönlichkeiten, die im nationalsozialistischen “Dritten Reich” irgendeine nennenswerte Rolle gespielt haben, ist Albert Speer bis heute die vielleicht rätselhafteste. Im Selbstverständnis “unpolitisch” verband den NS-Chefarchitekten und Rüstungsminister mit Hitler eine schwer erklärliche emotionale Beziehung. Bis heute etwa ist das Rätsel nicht gelöst, welcher Teufel Speer geritten haben mag, als er in der Nacht vom 23. auf den 24. April 1945 Hitler im Bunker seinen “persönlichen Abschiedsbesuch” abstattete und ihm dabei (angeblich?) auch noch offenbarte, die ihm erteilten Zerstörungsbefehle nicht ausgeführt zu haben. Wie konnte er darauf vertrauen, dass Hitler ihn nicht, wie zweifellos jeden anderen “Verräter”, auf der Stelle liquidieren lassen würde?

Diese und manch andere Frage haben auch die vor Jahren bereits erschienenen Erinnerungen nicht beantwortet, die Speer mit Hilfe des von seinem Verleger, Wolf Jobst Siedler, als “vernehmenden Lektor” angeheurten Joachim Fest angefertigt hatte. Manche Fragen zur Person Speers sind mit letzter Gewissheit vermutlich tatsächlich auch unbeantwortbar. Aber “Ungereimtheiten”, schreibt Fest an einer Stelle, “waren schließlich Speers Wesen”. Diese Ungereimtheiten, dadurch aber auch Fragen, die über die Person Speer weit hinaus weisen, macht Fest mit diesem Buch sichtbar, in dem er bislang publizistisch nicht verwertete Aufzeichnungen aus seinem Zettelkasten ausbreitet, die er jeweils unmittelbar nach den zahlreichen “Arbeitssitzungen” mit Siedler und Speer angefertigt hat.

Zu den kaum beantwortbaren Fragen zu dessen Persönlichkeit, die während der Lektüre ständig präsent sind, gehört die, “wie ein Mann mit seinem sozialen und familiären Hintergrund sowie mit den moralischen Maßstäben, nach denen er erzogen war, einer derart bösartigen, sich ihrer Barbarei brüstenden Herrschaft so bedingungslos verfallen konnte”. Die nicht selten offen herausgestellte Verachtung für andere Mitglieder des Regimes vermehre die Irritation des Beobachters hierüber noch, notiert Fest. Und: Es werfe sich die “Frage aller Fragen” auf: “wie die Vorkehrungen beschaffen sein müssten, die eine Art Sicherung gegen solchen Verlust aller Maßstäbe gewährleisten könnten — und vielleicht noch besorgniserregender, ob es solche Vorkehrungen überhaupt gibt”. Daran zu zweifeln gibt der lesenswerte Band in der Tat Anlass. — Andreas Vierecke

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Geschichte 1. Vom 19. Jahrhundert bis zum Ende des Nationalsozialismus. Ausgabe für Bayern. Abitur-Training Geschichte

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Abitur Training Geschichte. Grundkurs K 12. Bayern SB

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Die Welt nach 2012: Zeitalter der Erleuchtung oder das Ende aller Tage?

Die Welt nach 2012: Zeitalter der Erleuchtung oder das Ende aller Tage?

Zeitalter der Erleuchtung oder das Ende aller Tage?
Phänomen 2012: Visionen, Hintergründe, Fakten

2012. Ein Datum, das im Zentrum zahlloser Diskussionen und Spekulationen steht. Markiert das Ende des uralten Maya-Kalenders auch das Ende unserer Welt? Oder beginnt ein neues Zeitalter der Liebe, der spirituellen Transformation und des kosmischen Bewusstseinswandels? Wird überhaupt etwas passieren? Und wie kann sich jeder Einzelne individuell darauf vorbereiten? Marie D. Jones untersucht die verschiedensten Theorien, Mythen und Prophezeiungen über das Jahr der Entscheidung.
Das Buch zum Trendthema, das alle Aspekte des Phänomens 2012 klar und umfassend beleuchtet. Und das eine Vision vermittelt, wie die Welt nach 2012 aussehen könnte.

Marie D. Jones ist erfolgreiche Sachbuchautorin untersucht seit vielen Jahren paranormale Phänomene aus naturwissenschaftlichem Blickwinkel. Sie lebt in San Marcos, Kalifonien, USA.
Hardcover, 334 Seiten

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Schlimmes Ende

Schlimmes Ende

Höchst seltsam ist so einiges, was der elfjährige Eddie Dickens im Verlauf der Geschichte erleben muss: Zuerst die Krankheit seiner Eltern — sie werden “gelb und an den Rändern etwas wellig” und riechen nach “alten Wärmflaschen”. Dann der “Wahnsinnige Onkel Jack”, bei dem Eddie einstweilen bleiben soll, um sich nicht anzustecken. Noch seltsamer ist Tante Maud, die völlig durchgeknallt ist und ständig mit einem ausgestopften Wiesel spricht, wobei nie geklärt wird, ob es jetzt Malcolm oder Sally heißt. Bald betritt die Szenerie auch noch ein gewisser Mr. Pumblesnook, Direktor einer “Bande streunender Theaterleute”, der Eddie überredet, doch mal in die Rolle eines Waisenkinds zu schlüpfen. Und dummerweise findet sich Eddie bald darauf als falscher Waisenknabe in einem echten Waisenhaus wieder.

Ein schlimmes Ende nimmt dieses ziemlich ungewöhnliche Kinderbuch, das im England des 19. Jahrhunderts spielt, aber dennoch nicht (“Schlimmes Ende” heißt auch nur das Anwesen von Onkel Jack und Tante Maud, das Eddie glücklicherweise nie erreicht). Stattdessen: ein Happy End. Auch für die Leser, die sich zu Recht fragen werden, wann sie zuletzt so ein witziges und gut geschriebenes Kinderbuch in die Hände bekommen haben. Und es liegt nicht zuletzt an dieser besonderen Art von britischem Humor, dass auch Erwachsene hier in Begeisterung ausbrechen.

Ein klitzekleines Problem gibt es allerdings. Denn auch die Zeichnungen von David Roberts sind herrlich schräg. Und andererseits gibt es da die absolut kongeniale Hörbuchfassung von Meister-Vorleser Harry Rowohlt, der Schlimmes Ende auch ins Deutsche übertragen hat (“Eines der besten Bücher, die ich bislang übersetzt habe”). Da hilft nur eines — in diesem Fall braucht man einfach Buch und Audiobook! –Christian Stahl

Listenpreis: EUR 5,90

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