Praktische Schmerztherapie
Sprachlich gelungen und mit Sinn für die Nöte der Praxis, ist dieses Buch sicher nicht nur für spezielle Schmerztherapeuten geeignet, sondern ist auch für den Allgemeinarzt von großer Bedeutung — nimmt er doch für die weitere Behandlung die entscheidende Weichenstellung vor.
SCHMERZ! Für den Patienten gibt es nichts Schlimmeres — und für den Arzt häufig ebenfalls nicht, kann er doch dieses höchst subjektive Symptom nur schwer objektivieren und diagnostizieren. Doch auf diesem Gebiet hat sich mit neuen bildgebenden Verfahren in den letzten Jahren viel getan. “Insbesondere die neurokognitive Schmerzforschung bestätigt derzeit in rasantem Tempo die bedeutende Rolle psychologischer Faktoren am Schmerzgeschehen”, heißt es zusammenfassend in dem Kapitel “Psyche und Schmerz”.
Zur gestiegenen ärztlichen Akzeptanz psychologischer Schmerzkonzepte heißt es weiter: “Sie segeln jetzt zwar häufig unter Bezeichnungen, die mit der Vorsilbe neuro- oder mit dem Zusatz kognitiv oder neurokognitiv versehen sind, beziehen sich aber oft auf dieselben Phänomene”. Kritisch mit der eigenen Zunft, nüchtern in der Sache sowie klar und deutlich in der Sprache wird hier die Schmerztherapie interdisziplinär verhandelt, darunter natürlich im Schwerpunkt die klassische Symptomerkennung, medikamentöse und nichtmedikamentöse Schmerztherapie. Im letzten Teil finden sich besonders praxisrelevante Themen wie “Schmerztherapie bei besonderen Patientengruppen” und “Management in der Schmerztherapie”, darunter der Aufbau spezieller Schmerzpraxen. –Dr. Stefan Rusche, Literaturtest
Listenpreis: EUR 79,95
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Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich finde, dass generell noch zu wenig über Schmerztherapien informiert wird, obwohl es so viele Menschen betrifft. Ich weiß selbst, wovon ich rede, denn ich leide auch schon seit vielen Jahren unter einer Arthrose. Und ich habe schon viele Schmerztherapien getestet und ausprobiert und es hat sehr lange gedauert, bis meine Schmerzen dann langfristig gelindert werden konnten. Deswegen ist es wichtig, dass mehr über dieses Thema gesprochen wird und auch Ärzte über die neuesten Entwicklungen informiert sind.